• HOMEOFFICE, LAPTOP,
    Wer Homeoffice macht, braucht Disziplin und gute Vorbereitung.  (CHRISTIAN BEUTLER)

So klappts mit dem Homeoffice

Mit dem Coronavirus ist das Arbeiten von zu Hause aus aktueller denn je. Die besten Tipps, wie Homeoffice wirklich gelingt.

Outfit
Zwar ist es bequem, gleich im Pyjama an den Schreibtisch zu sitzen, aber es kann die Arbeitshaltung negativ beeinflussen, wenn man im Schlafanzug entspannt vor dem Laptop sitzt. Kleiden Sie sich so, als wenn Sie ins Büro gehen würden.

Vorbereitung
Am Abend vorher sollten Sie bereits eine Liste mit Aufgaben für den nächsten Tag schreiben, damit man tags darauf gleich in den Arbeitsalltag starten kann. Vorsicht: Wie immer gilt, nicht zu viel einzuplanen. Am besten hält man sich ein Drittel bis die Hälfte des Tages frei für Unvorhergesehenes.

Arbeitsplatz einrichten
Einfach kurzerhand den Laptop am Küchentisch aufklappen und so das Büro nach Hause verlegen, ist keine optimale Lösung. Wenn es möglich ist, sollten Sie Ihr Home­office in einem abgetrennten Raum einrichten, wo es im Idealfall auch abschliessbare Schränke oder Schubladen gibt, wo vertrauliche Dokumente aufbewahrt werden können. Zudem sollte man sich wohlfühlen. Wer es minimalistisch mag, der soll auf «weniger ist mehr» setzen. Wer Bilder, Pflanzen, Fotos, Bücher und so weiter um sich haben will, nur zu. Solange Sie sich davon nicht von der Arbeit ablenken lassen.

Pausen ohne Pausenklatsch?
Beim Homeoffice läuft man Gefahr, den Büroklatsch, aber auch wichtige Informationen, die nicht zusätzlich per E-Mail verbreitet werden, zu verpassen. Deshalb kann es sinnvoll sein, ab und zu in einer Arbeitspause mit einem Kollegen im Büro zu telefonieren. Zudem sollte man in Pausen möglichst viel an die frische Luft. Zum Glück kann man auch beim Spazieren telefonieren. Würde derzeit nicht das Coronavirus grassieren, würde man empfehlen, sich mit den Kollegen auf ein Bier zu treffen, um Bürointerna auszutauschen. Aber eben – derzeit sollte man ja Menschenansammlungen meiden. Frische Luft und kurzweilige Tapetenwechsel während der Arbeitsunterbrüche empfehlen sich, damit einem zu Hause die Decke nicht auf den Kopf fällt. Ein kurzer Spaziergang im Quartier bringt einen auch auf neue Ideen, wenn man kreativ arbeiten muss.

Absprache mit Mitbewohnern
Mit Familie, Partner oder anderen Mitbewohnern müssen klare Abmachungen getroffen werden, wie das Zusammenleben in einer Wohnung mit Homeoffice zu funktionieren hat. Verbindliche Regeln und Grenzen helfen. Zum Beispiel: Ist die Bürotür geschlossen, will der Arbeitende nicht gestört werden. Das muss dann respektiert werden. Lärmende Aktivitäten müssen zeitlich beschränkt werden. Und gleichzeitig Kinder betreuen und arbeiten funktioniert meist nur bedingt. Deshalb sollte die Kinderbetreuung während Homeoffice-Zeiten geregelt sein.

Feierabend
Schauen Sie, dass Sie pünktlich Feierabend machen. Da man das Bürogebäude nicht verlässt, fällt das manchmal schwer. Deshalb kann es sich lohnen, sich für Aufgaben Deadlines zu schaffen und sich an diese zu halten. Zudem empfiehlt es sich, auch zu Hause eine Clean Desk Policy einzuführen: Räumen Sie nach Feierabend alle Unterlagen und Akten weg. So werden Sie nach Feierabend zu Hause nicht dauernd an die Arbeit erinnert. 

(rpm/jeb)

13. Mär 2020 / 09:42
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