• Wirtschaftsforum Frankfurt
    Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch im Gespräch.  (Andreas Henn)

Risch am Deutschen Wirtschaftsforum in Frankfurt

Am Mittwoch, 30. Oktober 2019, sprach Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister, Daniel Risch, am renommierten Deutschen Wirtschaftsforum in der Frankfurter Paulskirche über die Wettbewerbsfähigkeit Europas am Beispiel von Liechtenstein sowie die Integration Liechtensteins im Europäischen Wirtschaftsraum. Der Vorsitzende der Konzernleitung der Hilti AG, Christoph Loos, nahm am 11. Deutschen Wirtschaftsforum an der Diskussion zum Thema «Wie kommen wir endlich bei der Digitalisierung voran» teil.

Das Deutsche Wirtschaftsforum führt einmal jährlich die erste Führungsebene aus Wirtschaft und Politik in Frankfurt am Main zusammen, um sich über aktuelle Fragen der Wirtschaft - auch mit Blick auf den gesamteuropäischen Kontext - auszutauschen. Dabei werden Themen, wie die Wettbewerbsfähigkeit Europas, Innovation, Digitalisierung und Demokratie, diskutiert.

Liechtenstein als Erfolgsmodell in Europa

Unter dem Patronat der namhaften «Die Zeit» sprachen neben Daniel Risch Personen wie der ehem. Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, Stephanie Kelton, Professor für Economics und Public Policy, der State University of New York at Stony Brook oder René Obermann, u.a. Mitglied des Aufsichtsrates der Airbus SE. Schwerpunkt des Referates von Daniel Risch war die internationale Wettbewerbsfähigkeit am Beispiel eines der kleinsten Staaten Europas. Da Liechtenstein praktisch keinen Binnenmarkt besitzt, ist der internationale Erfolg für Liechtenstein unabdingbar. Wie es zu diesem Erfolg gekommen ist und was Liechtenstein unternimmt, um diesen in Europa und der Welt weiter zu bestätigen, darauf ging der Wirtschaftsminister in seinem Referat ein.

Christoph Loos am Wirtschaftsforum Frankfurt

Christoph Loos, Vorsitzender der Konzernleitung der Hilti AG anlässlich der Diskussionsrunde.

Auf die Frage, was denn das Erfolgsgeheimnis des Fürstentum sei, antwortete Daniel Risch: «Liechtenstein hat es jeweils verstanden, sich seine kleine Grösse zu Nutzen zu machen. Der Schlüssel liegt dabei im Dialog - in der Vernetzung, dem Verständnis und der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung.» Weiter führte der Regierungschef-Stellvertreter aus, dass auch die stark ausgebauten direktdemokratischen Rechte zur Selbstverantwortung und damit zum Unternehmertum und zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen. Denn jeder Einzelne habe die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Liechtenstein sei heute: «Ein stabiler, moderner und breit diversifizierter Wirtschaftsstandort mit guter internationaler Vernetzung und Zugang zu zwei Wirtschaftsräumen.» Begleitet wurde Daniel Risch neben Christoph Loos von der Botschafterin des Fürstentums Liechtenstein in Berlin, Isabel Frommelt-Gottschald und weiteren Vertretern des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein.

Get-together am Liechtenstein-Dinner

Der Abend davor stand im Zeichen der Kontaktpflege. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten der Einladung der liechtensteinischen Botschaft in Berlin zum Abendessen in Frankfurt. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich persönlich mit dem Wirtschaftsminister auszutauschen und wichtige, neue Kontakte zu knüpfen. (ikr)

30. Okt 2019 / 15:17
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