• LKW Hauptsitz
    Gute Zahlen trotz schwierigem Umfeld.  (Michael Zanghellini)

LKW macht 2018 einen Gewinn von 5,9 Millionen

Die Liechtensteinischen Kraftwerke (LKW) blickten an der Bilanzpressekonferenz auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die LKW haben sich trotz einem turbulenten Jahr in der Energiewirtschaft behaupten können, hiess an der Präsentation der Zahlen. 1,8 Millionen Franken des Gewinns werden an das Land Liechtenstein ausgeschüttet.

Trockenheit und Schwankungen an den Strom- und Rohstoffbörsen zählten zu den grossen Herausforderungen im Jahr 2018. Zudem sticht der beschleunigte flächendeckende Ausbau des Glasfasernetzes sticht im vergangenen Jahr besonders heraus, denn der Ausbaugrad bis zum Ende des Berichtjahres liegt bei 34 Prozent. Die LKW erzielten im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 89.8 Millionen Franken und einen Jahresgewinn von 5.9 Millionen Franken. Davon werden rund 1.8 Millionen an das Land Liechtenstein ausgeschüttet.

Energiewirtschaftliche Herausforderungen
Für die LKW gestaltete sich die Strombeschaffung vor allem im zweiten Halbjahr als sehr anspruchsvoll. Einerseits stiegen die Kosten am Spotmarkt in der Beschaffung und andererseits erhöhten sich in der Folge auch die Ausgleichsenergiepreise stark und lagen damit deutlich über den budgetierten Werten. Für äusserst spezielle Verhältnisse im Jahr 2018 sorgten die europaweite extreme Trockenheit und die hohen Durchschnittstemperaturen, die zu einem tiefen Stromangebot bei gleichzeitig steigender Nachfrage führte. Die Energieproduktion der inländischen Wasserkraftwerke war im langjährigen Vergleich entsprechend gering und musste durch teure Spotmarktbeschaffung ersetzt werden. Die signifikant höheren Beschaffungskosten wurden nicht an die Haushalts- und Kleingewerbekunden weitergegeben, sodass diese im vergangenen Jahr von gleichbleibenden Strompreisen profitieren konnten.

Auch die Beschaffung der Ausgleichsenergiemengen bedeutet für die LKW eine besondere Herausforderung, weil in Liechtenstein bereits sehr viele Photovoltaikanlagen in Betrieb sind. Die schwankende Produktion der Photovoltaikanlagen wird je nach Wetterentwicklung und lokaler Wolkenbildung von den LKW mittels kurzfristigen Spotmarkteinkäufen und mit Anpassungen bei den eigenen Wasserkraftwerken ausgeglichen. Dank frühzeitig, strategisch beschaffter Energiemengen zeigt sich bei den von den LKW belieferten Sondervertragskunden eine lediglich moderat ansteigende Preisentwicklung auf einem vergleichsweise tiefen Niveau, halten die Liechtensteinischen Kraftwerke fest.

Hohes Tempo im Glasfaserausbau
Der Glasfaserausbaugrad betrug Ende 2018 bereits über 34 Prozent – und lag damit über den Erwartungen. Das vorgegebene Ziel lag bei 3'000 Erschliessungen von Nutzungseinheiten für das Jahr 2018 wurde um 1’262 übertroffen und Ende 2018 waren über 6’500 Wohn- und Geschäftseinheiten angeschlossen. Das Ziel für Ende 2019 sind rund 60 Prozent. Damit schliesst Liechtenstein im internationalen Vergleich zur absoluten Spitze auf. In einzelnen Gemeinden stehen demnächst erste Abschaltungen des bestehenden Netzes an, da einige Wohngebiete vollständig durch Glasfasern erschlossen sind.

 

29. Mär 2019 / 13:58
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