• LGT Vaduz
    Die LGT verwaltete per Ende 2019 ein Kundenvermögen von fast 230 Milliarden Franken.  (Tatjana Schnalzger)

LGT schreibt einen Konzerngewinn von über 300 Millionen

LGT, die internationale Private Banking und Asset Management Gruppe, erzielte im Geschäftsjahr 2019 ein erneut starkes Ertragswachstum von 8 Prozent und einen Konzerngewinn von 308.1 Millionen Franken. Der Zufluss an Netto-Neugeldern verdoppelte sich gegenüber 2018 auf 13.9 Milliarden Franken, was einer organischen Wachstumsrate von 7 Prozent entspricht. Die verwalteten Vermögen stiegen um 15 Prozent auf 227.9 Milliarden Franken per Ende 2019.

Die LGT setzte im Geschäftsjahr 2019, das von einem anspruchsvollen wirtschaftspolitischen Umfeld und wechselhaften Marktbedingungen geprägt war, ihren profitablen Wachstumskurs fort. Das starke organische Ertragswachstum und der hohe Netto-Neugeldzufluss zeugen von der hervorragenden Marktstellung der LGT und dem ihr entgegengebrachten Kundenvertrauen.

Auch im vergangenen Jahr investierte die LGT in den Ausbau ihrer internationalen Präsenz, ihr gut diversifiziertes Angebot an Anlagelösungen und in die erstklassige Vermögensverwaltungsexpertise für private und institutionelle Kunden. Die Steigerung des Bruttoerfolgs im Jahr 2019 um 8% auf CHF 1.82 Milliarden unterstreicht die breite Diversifizierung des Geschäfts. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 7% auf CHF 1.16 Milliarden, wozu insbesondere die höhere durchschnittliche Vermögensbasis und gesteigerte performanceabhängige Erträge beitrugen.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich um 3% auf CHF 286.1 Millionen, und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag nahm um 20% auf CHF 368.2 Millionen zu, was auf einen Anstieg der Handelsvolumina im Kundengeschäft zurückzuführen ist. Infolge des höheren Geschäftsvolumens und gezielter Investitionen stieg der Geschäftsaufwand im Berichtsjahr um 9% auf insgesamt CHF 1.35 Milliarden. Der um 15% auf CHF 1.06 Milliarden erhöhte Personalaufwand reflektiert den gestiegenen Personalbestand per Jahresende (+8%), den Ganzjahreseffekt der Personalzugänge aus dem Vorjahr sowie höhere leistungsabhängige Vergütungskomponenten. Der Sachaufwand reduzierte sich um 11% auf CHF 281.9 Millionen, insbesondere weil Mietkosten gemäss Rechnungslegungsstandard IFRS 16 neu grösstenteils als Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen verbucht werden.

Das Kosten-Ertrags-Verhältnis blieb mit 74.1% per Ende 2019 stabil, gegenüber 74.0% per Ende 2018. Insgesamt erzielte die
LGT im Jahr 2019 einen Konzerngewinn von CHF 308.1 Millionen (-2%), verglichen mit CHF 314.1 Millionen im Vorjahr. Die LGT ist mit einer Kernkapitalquote (Tier 1) von 19.9% per Ende 2019 sehr gut kapitalisiert und verfügt über eine hohe Liquidität.

Netto-Neugeldzufluss verdoppelt

Der Netto-Neugeldzufluss verdoppelte sich im Berichtsjahr gegenüber dem soliden Vorjahresergebnis (CHF 6.8 Milliarden) auf
CHF 13.9 Milliarden, was einer Wachstumsrate von 7% (2018: 3%) der verwalteten Vermögen entspricht. Zu diesem starken
Ergebnis trugen alle Regionen sowie beide Geschäftsfelder der LGT – das Private Banking und das Asset Management – bei.
Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende 2019 auf CHF 227.9 Milliarden und lagen damit um 15% höher als zum Ende
des Vorjahres. Dieser Anstieg ist neben den Netto-Neugeldzuflüssen auf eine positive Marktperformance zurückzuführen.

Strategie und Ausblick

Die LGT wird sich auch in Zukunft darauf konzentrieren, effiziente Dienstleistungen zu erbringen und ihren Kunden eine umfas-
sende Palette an Anlageklassen und -lösungen anzubieten. In Einklang mit ihrer langfristig orientierten Unternehmensphiloso-
phie, die auf eine nachhaltige Wertschöpfung für alle ihre Stakeholder ausgerichtet ist, hat die LGT seit Jahren ihr Angebot an ökologisch wie auch sozial nachhaltigen Anlagelösungen ausgeweitet. Bereits seit 2009 verfügt die LGT über nachhaltige Aktien- und Anleihenfonds, und 2017 hat sie ein umfassendes Sustainability Rating für Aktien, Obligationen, Fonds und ETFs eingeführt. Wichtige Bestandteile ihres Angebots sind zudem Philanthropie-Engagements sowie der Bereich Impact Investing, der im Jahr 2019 unter anderem durch die Akquisition des führenden indischen Anbieters Aspada weiter verstärkt wurde.

Seit 2019 bietet die LGT ihren Kunden in Liechtenstein und der Schweiz auch Vermögensverwaltungslösungen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit an. Um die Erreichung der Klimaziele des Pariser Abkommens zu unterstützen, schliesst die LGT seit dem laufenden Jahr zudem Unternehmen, die Kohle fördern oder aus Kohle Energie gewinnen, konsequent von ihren Anlagen aus.

Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT: «Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr erneut gute Ergebnisse erzielt und unseren Wachstumspfad fortgesetzt. Grundlage dafür bilden das Vertrauen, das unsere Kunden uns entgegenbringen, unsere hohe finanzielle Solidität und unser breites Angebot an Investmentlösungen. Wir sind überzeugt, dass unser langfristiges Denken und Handeln eine wichtige Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg darstellt. Deshalb wollen wir als Privatbank auch in der Integration von Nachhaltigkeitskriterien in unsere Produktpalette und Geschäftstätigkeit führend sein. Dank unserer stabilen Eigentümerstruktur sind wir in der Lage, zusammen mit unseren Kunden eine generationenübergreifende Perspektive einzunehmen mit dem Ziel, nicht nur heute, sondern auch morgen Mehrwert zu schaffen.» (pd)

16. Mär 2020 / 08:19
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