• Anita Tischhauser in Buchs
    FOTO & COPYRIGHT: DANIEL SCHWENDENER  (Daniel Schwendener)

«Ich setze Träume in die Tat um»

Anita Tischhauser ist Inhaberin und Geschäftsführerin des Buchser Schmuckgeschäfts «Silbermänteli». Mit ihrem Laden konnte sie sich einen grossen Traum erfüllen. Sie lebt den Grundsatz, dass Träume nicht aufgeschoben werden sollten, und packt ihre privaten und geschäftlichen Projekte entschlossen an.

Frau Tischhauser, warum wurden Sie Schmuckverkäuferin?
Es war immer schon mein Traum, ein eigenes Geschäft zu führen: Mit dem «Silbermänteli» habe ich ihn in die Tat umgesetzt. Ich darf kreativ sein, bin im Einkauf tätig, erledige Büroarbeiten. Vor allem habe ich auch mit Menschen zu tun, was mir persönlich wichtig ist. Die berufliche Selbstständigkeit führte dazu, dass sich ganz spannende Bereiche auftaten.  

Was wollten Sie als Kind später einmal werden?
Wahrscheinlich Tänzerin.  

Welches war privat oder geschäftlich Ihr eindrücklichstes Erlebnis?
Ich kann mich nicht auf ein einziges Erlebnis festlegen.  Das vielzitierte Glas ist meiner Meinung nach nie halb leer, sondern immer halb voll. Aufgrund meiner Turntätigkeit, die ich schon als Kind aufgenommen habe, und der Fitnessgruppe, die ich aktuell in Weite leite, habe ich so viele gute Menschen kennengelernt, die sich gegenseitig unterstützen und miteinander lachen können. Das sind meine schönen Erlebnisse. Insgesamt sehe ich mich als «Glückskind».

Gibt es einen Trend, der Ihrer Meinung nach unterschätzt wird?
Dazu zähle ich Facebook, Instagram und andere soziale Medien. Viele Unternehmer unterschätzen nach wie vor, was für tolle Werbemöglichkeiten diese Plattformen bieten. Auch der Webshopverkauf darf als Trend nicht unterschätzt werden. Ich führe zwar selber auch einen Online-Shop, persönlich finde ich es aber eigentlich schade, dass durch die fortlaufende Digitalisierung das Zwischenmenschliche immer stärker zurückgedrängt wird.

Shoppen Sie selber nie im Internet?
Nein, eigentlich nie. Mir ist es sehr wichtig, die regionalen, einheimischen Geschäfte zu unterstützen. Das gilt auch für den Kleiderkauf. Ich will die Ware vor Ort anfassen können, ein Einkaufserlebnis  haben und mit Menschen ins Gespräch kommen.

Gibt es ein Talent, das Sie gerne besitzen würden?
Singen wäre so ein Talent. Meine Begabung  liegt aber eher im künstlerischen Bereich. Ich habe ein gutes Auge, also eine genaue Wahrnehmung. Ich kann zudem gut tanzen und Projekte setze ich ebenfalls zügig um.

Was empfinden Sie als «stillos»?
Respektlosigkeit gegenüber Mitmenschen ist stillos.

Worauf könnten Sie nicht verzichten?
Ohne Freundschaft und Liebe wäre das Leben nicht lebenswert.

Wie schauen Ihre Traumferien aus?
Erholsame Ferien sind für mich immer eine Mischung aus Aktivität und passiver Entspannung. Ich fahre gerne Ski, tauche im Sommer oder mache auch mal Radferien. Daneben nehme ich mir immer wieder Zeit, um ein Buch zu lesen.

Haben Sie denn einen Lieblingsautor?
Ja, seit langem gefallen mir die Bücher von Nora Roberts. Sie schreibt auch unter dem Pseudonym «J.D. Robb».

Bereuen Sie etwas, das Sie in Ihrem Leben getan oder unterlassen haben?
Bereuen tue ich nichts. Ich mache in meinem Leben das, was ich will. Wünsche und Träume sollten nicht aufgeschoben werden. Man weiss nie, ob einem noch genug Zeit bleibt, um sie in die Tat umzuseten.

Welche Musik hören Sie?
Bei mir läuft meistens das Radio. Am Sonntag kochen wir aber zu Hause und dann wird für gewöhnlich Schlager aufgelegt: Helene Fischer oder Andrea Berg.  

Was würden Sie mit einem Millionengewinn anstellen?
Der Gewinn würde in meinem Leben keine grosse Veränderung bewirken. Eventuell würde ich mit dem Geld einen zusätzlichen Sitzplatz im Garten erstellen, ein Zimmer oder ein Bad renovieren. Aber das sind Dinge, auf die man im Leben auch ohne Millionengewinn Schritt für Schritt hinarbeitet.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Kinofilm?
Die Literatur-Verfilmung «Anna Göldin - Letzte Hexe» war der erste Kinofilm, den ich besucht habe. Und zwar fand das im Rahmen eines Schulausflugs statt. Ansonsten war ich früher eigentlich nie im Kino.

Womit haben Sie Ihren ersten Lohn verdient?
Im ehemaligen Buchser Spielwarengeschäft «Giger» habe ich während der Weihnachtszeit als Jugendliche mitgeholfen, Geschenke einzupacken. Damit habe ich damals meinen ersten Lohn verdient. (rpm)

29. Mär 2019 / 18:33
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