­
­
­
­
Umsatz über 5 Prozent gestiegen

Hilti-Gruppe wächst in den ersten vier Monaten 2022

Die Hilti-Gruppe erreichte in den ersten vier Monaten 2022 eine Umsatzsteigerung von 5,6 Prozent auf 2033 Millionen Franken. In Lokalwährungen betrug das Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum neun Prozent. Dennoch wird das laufende Jahr anspruchsvoller als das letzte, meint CEO Christoph Loos.
HQ Hilti
Hauptsitz der Hilti in Schaan (Bild: Uli Reitz)

«Die globalen Versorgungsengpässe, verbunden mit massiven Preissteigerungen bei Rohmaterialien sowie für Energie und Transport haben sich durch den Krieg in der Ukraine und die aktuellen Lockdowns in China weiter verschärft», erklärt CEO Christoph Loos. «Vor diesem Hintergrund ist unser fortgesetztes Wachstum erfreulich. Allerdings haben die ersten vier Monate gezeigt, dass 2022 um einiges anspruchsvoller wird als das vergangene Jahr.»

Die Aufwertung des Schweizer Frankens nahm wieder Fahrt auf und führte von Januar bis April zu einem negativen Währungseffekt beim Umsatz von 3,4 Prozentpunkten.

Grösstes Wachstum in der Region Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika

In der Geschäftsregion Europa steigerte die Hilti-Gruppe den Umsatz in Lokalwährungen um 8,8 Prozent mit einer besonders positiven Entwicklung in Nord- und Südeuropa. In Amerika lag die Zunahme bei 10,9 Prozent, mit nach wie vor überproportionalem Wachstum in Lateinamerika. Beeinträchtigt durch die Covid-19-Einschränkungen in asiatischen Ländern erreichte Asien/Pazifik nur ein leichtes Wachstum (+1,1 Prozent). Die Region Osteuropa / Mittlerer Osten / Afrika verzeichnete eine zweistellige Umsatzsteigerung (+15,4 Prozent), da die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland erst in den kommenden Monaten im Geschäftsergebnis sichtbar werden.

Das anspruchsvolle Marktumfeld und die angekündigten Zinserhöhungen machen eine Konjunkturabkühlung in der Bauindustrie wahrscheinlicher. Trotzdem rechnet die Hilti-Gruppe für das Gesamtjahr weiterhin mit einem zweistelligen Umsatzwachstum in Lokalwährungen, vor allem getrieben durch Preiserhöhungen. (pd)

 

Schlagwörter

Lädt

Schlagwort zu Meine Themen

Zum Hinzufügen bitte einloggen:

Anmelden

Schlagwort zu Meine Themen

Hinzufügen

Sie haben bereits 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

Entfernen

Um «Meine Themen» nutzen zu können, stimmen Sie der Datenspeicherung hierfür zu.

Kommentare
Keine Kommentare

    Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben

Kommentare hinzufügen

Ähnliche Artikel

Abo

Roger Federer verliert – diesmal 52 Millionen Dollar

Der Ex-Tennis-Spieler ist am Zürcher Sportschuh-Hersteller On beteiligt. Doch enttäuschende Quartalszahlen der Firma lassen das Portemonnaie des 20-fachen Grand-Slam-Gewinners schrumpfen.
12.08.2026
Nachfrageschub und Sparprogramm

Oerlikon hebt Jahresprognose deutlich an

Der Industriekonzern Oerlikon hat nach einem starken ersten Halbjahr seine Jahresprognose angehoben. Der Auftragseingang legte weiter zu. Zudem verbesserte das Unternehmen die Profitabilität deutlich.
06.08.2026
AboGeneralprobe für World Skills

Junge Fachkräfte zeigen ihr Können

Wettkampf, Training und Berufsorientierung: Die Skills Week bringt nächste Woche mehrere Berufswettbewerbe nach Vaduz und Schaan.
21.08.2026

Wettbewerb

5x2 Tageseintritte für die «LIHGA 2026» zu gewinnen

Umfrage der Woche

Sind gedruckte Telefonbücher noch zeitgemäss?
­
­