• Diese Woche wurden auf dem Sonnenareal die Bauvisiere aufgestellt. Am Gestaltungsplan sind noch marginale Änderungen zu prüfen.
    Diese Woche wurden auf dem Sonnenareal die Bauvisiere aufgestellt. Am Gestaltungsplan sind noch marginale Änderungen zu prüfen.  (Daniel Schwendener)

DLZ Sonne: Das Ziel ist in Sichtweite

Diese Woche wurden die Bauvisiere auf dem Sonnenareal aufgestellt. Das Projekt «SonnenPlatz – Leben und Einkaufen» steht in den Startlöchern. Der Gemeinderat und das Amt für Bau und Infrastruktur müssen noch kleine Änderungen am Gestaltungsplan prüfen.
Bewilligung. 

Im August 2013 hat der Triesner Gemeinderat den Gestaltungsplan «DLZ Sonne» und die damit verbundenen Sonderbauvorschriften genehmigt. Bekanntlich währte die Freude bei der Bauherrschaft nicht lange. Nur einen Monat später legten drei Anwohner Beschwerde ein, die vom Gemeinderat aber abgelehnt wurde. Doch auch nach diesem Entscheid war das Gefühl der Erleichterung bei den Bauherren, der CMHE Familienstiftung Heidegger, nur von kurzer Dauer – die Gegner wandten sich an die Regierung und diese gab den Beschwerdeführern recht. Das widerum wollten sich die Projektinitianten nicht gefallen lassen. Sie zogen vor den Verwaltungsgerichtshof (VGH). Dieser kam zum Schluss, dass sich die Regierung erneut mit dem Thema befassen müsse. Im Februar 2015 stellte die Regierung schliesslich fest, dass die Gemeinde den Gestaltungsplan korrekt erarbeitet hatte. Die Sterne für das DLZ Sonne standen wieder günstig. Die Gegner liessen auch dann noch nicht ab, als sich der VGH ebenfalls zugunsten des Dienstleistungszentrums aussprach – es folgte eine Beschwerde beim Staatsgerichtshof. Dieser empfahl, einen Gutachter hinzuzuziehen, der alle Beteiligten bis Oktober 2017 auf Trab hielt. Anschliessend wurde der Gestaltungsplan DLZ beiseitegelegt. Der Rechtsstreit war somit beendet. Gleichzeitig erwachte ein neues Projekt zum Leben, dessen Gestaltungsplan der Triesner Gemeinderat im Mai vergangenen Jahres einhellig zustimmte. Und bis Fristablauf waren keine weiteren Beschwerden eingegangen.
Nun sieht es so aus, als ob der Gestaltungsplan bald in die Realität umgesetzt werden kann. Hierzu wurden diese Woche die Bauvisiere aufgestellt.

Amt und Gemeinderat müssen grünes Licht geben
«Das Stellen der Bauvisiere ist Sache der Bauherrschaft. Manchmal stehen diese bereits Wochen oder gar Monate vor Baubeginn vor Ort», erklärt Manfred Gsteu, Fachbereichsleiter Baurecht und Brandschutz beim Amt für Bau und Infrastruktur (ABI). Dem Amt liegt derzeit auch noch kein Bauantrag bezüglich des Sonnen-areals vor. Aufschluss darüber gibt Peter Kindle von der Gemeinde Triesen: «Im Gestaltungsplan sind geringfügige Änderungen vorgesehen, die es vom Gemeinderat erst noch zu genehmigen gilt.» Gleichzeitig müssen diese Änderungen vom ABI geprüft und für gut befunden werden. «Dabei handelt es sich aber eher um eine formale Angelegenheit. Auf ein komplettes Auflageverfahren kann verzichtet werden», sagt Gsteu. Im Anschluss ist die Bauherrschaft wieder am Zug: Sie kann die Baueingabe beim ABI tätigen. Die Bearbeitung der Baubewilligung nimmt schliesslich einige Wochen in Anspruch. Angesichts des vorhergegangenen mehrjährigen Rechtsstreits steht dem Projekt nun höchstwahrscheinlich nichts mehr im Weg. «Es scheint in den Startlöchern zu stehen», beurteilt auch Gsteu die Lage. Und damit liegt er richtig: Der Streit zwischen den Gegnern des DLZ Sonne und der Projektinitiatoren kann nicht wieder entfacht werden. «Am Grundkonzept selbst ändert sich nichts. Da es sich nur um marginale Änderungen handelt, können keine Einsprachen erhoben werden», bestätigt Kindle. Überdies haben sich die beiden Parteien bereits geeinigt.

Migros und Wohnungen sind unter anderem vorgesehen
An einer Medienkonferenz im Oktober 2017 gaben die Bauherrin und Beschwerdeführer Details zum neuen Gestaltungsplan preis: Die zentralen Elemente des Vorhabens, das den Namen «SonnenPlatz – Leben und Einkaufen» trägt, sind ein Sockelgeschoss und drei von diesem getragene Gebäude. In Ersterem sind hauptsächlich Geschäfte, wie eine Migros-Filiale, geplant. Auch ein Café oder Restaurant soll auf dem Sonnenareal seinen Platz bekommen.Es soll zum Treffpunkt werden. Die darüberliegenden Gebäude sollen mit den Grünflächen einen Wohnpark bilden.  

 

24. Mai 2019 / 22:22
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