• IKT Forum Liechtenstein in Vaduz
    Diskutierten die Folgen des 3D-Drucks: Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch, Sandro Parissenti (Präsident IKT-Forum) und die Referenten Dipl.-Ing. Hendrik John (Ivoclar Vivadent AG) sowie Marco Schmid (Gründer und Teilhaber der Coobx AG, v. l.)  (Daniel Schwendener)

Der Traum vom Drucken

Unter der Frage «3D Druck – Disruptive Technologie oder überschätzter Hype?» fand gestern das IKT-Forum statt. Dabei wurde über die Möglichkeiten der additiven Fertigung diskutiert, aber auch über neue Schulmodelle.
Vaduz. 

Unterdessen gibt es sogar schon Nahrung aus dem 3D-Drucker. Auch ein Haus wurde bereits gedruckt. Solche Meldungen geistern immer wieder durch die Medien und fördern allerlei Mythen und Zukunftsfantasien rund um den 3D-Druck. Das Forum für Informations- und Kommunikationstechnologie Liechtenstein, kurz IKT-Forum, lud gestern zur Frühjahrsveranstaltung, um über die Möglichkeiten der additiven Fertigung zu sprechen. Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Daniel Risch, vor seiner Regierungszeit selbst im Vorstand des IKT-Forums, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung, weil hier wichtige Trends und ihr Einfluss auf Liechtenstein diskutiert werden. «Gerade in der heutigen Zeit, in der sich alles immer rasanter entwickelt, ist dieses Engagement von unschätzbarem Wert – und zwar für das ganze Land. Nur wenn wir den richtigen Riecher beweisen, werden wir auch in Zukunft die Nase vorn behalten», so Risch.

Einblick in die Dentalmedizin

Als erster Redner trat Hendrik John, Head of Department Additive Manufacturing bei Ivoclar Vivadent AG, vor das interessierte Publikum. In seinem Vortrag ging er kurz auf die Funktionsweise der additiven Fertigung ein, bevor er dann einen Einblick in seine Arbeit gab. «Unser langfristiges Ziel ist es, applikationsgetriebene additive Fertigungssysteme herzustellen», so John. Damit könnte der Zahnarzt oder seine Assistenten direkt in der Praxis den Dentalersatz herstellen. Die Frage, ob die additive Fertigung die konventionellen Herstellungsmethoden wie Schneiden oder Fräsen ablösen werde, beantworte John nicht abschliessend. Stattdessen gab er den Besuchern jene Punkte mit auf den Weg, welche für den Erfolg des 3D-Drucks notwendig sind. Dazu gehören für John eine smarte Datenverarbeitung, die Entwicklung von massgeschneiderten Methoden, der Einsatz multipler Materialien sowie die Qualitätssicherung und die Einführung von internationalen Standards. (ags)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Mittwoch.

 

06. Jun 2017 / 22:51
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