• Statistik
    Bauaufträge bleiben überwiegend im Land.  (Daniel Ospelt)

74 Prozent der öffentlichen Aufträge bleiben im Land

Die Fachstelle Öffentliches Auftragswesen hat in der aktuellen Auftragsstatistik für das Jahr 2017 insgesamt 979 einzelne Auftragsvergaben erfasst, die durch das Land Liechtenstein vergeben wurden. «Das Land Liechtenstein vergab im Jahr 2017 eine Auftragssumme von 33,2 Millionen Franken, die zu 74% an liechtensteinische Offertsteller erteilt wurde.
Vaduz. 

«Die restlichen Aufträge wurden an Offertsteller aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und den USA vergeben. 2017 erfolgten lediglich sieben Vergaben im internationalen Bereich», erläuterte Regierungschef Adrian Hasler die Details der aktuellen Auftragsstatistik.

Made in Liechtenstein bei den Bauaufträgen
Bei nationalen Ausschreibungen wurden mehr als 93 Prozent der Bauaufträge an Offertsteller aus Liechtenstein vergeben. Mit den restlichen 7 Prozent der Bauaufträge beauftragte das Land Liechtenstein Offertsteller aus der Schweiz, den USA und Deutschland.

79 Prozent der Lieferaufträge aus Liechtenstein
Wendelin Lampert von der Fachstelle Öffentliches Auftragswesen zu den Statistikdaten bei den Lieferaufträgen: «Im nationalen Bereich wurden mehr als 79 Prozent an Offertsteller aus Liechtenstein vergeben. Mit den restlichen knapp 21 Prozent der Lieferaufträge wurden Offertsteller aus der Schweiz (13.8 Prozent) und Deutschland (6,9 Prozent) beauftragt."

70 Prozent der Dienstleistungsaufträge an Offertsteller aus Liechtenstein
Bei den Dienstleistungsaufträgen wurden im nationalen Bereich 70 Prozent der Aufträge anliechtensteinische Offertsteller erteilt. Die weiteren 30 Prozent der Dienstleistungsaufträge wurden an Offertsteller aus
der Schweiz (29,7 Prozent), Deutschland (0,2 Prozent) und den USA (0,1 Prozent) vergeben.

Bereich internationale Ausschreibungen
Im Bereich von internationalen Ausschreibungen (oberhalb der EWR/WTO-Schwellenwerte), wurde 2017 von der Fachstelle Öffentliches Auftragswesen sieben Auftragsvergaben erfasst. Unter «Internationale
Ausschreibungen» fallen Bauprojekte mit einer gesamten Bauauftragssumme von mehr als 6 Millionen Franken oder Liefer- und Dienstleistungsaufträge mit einzelnen Auftragssummen die grösser als 157'000 Franken sind. Im Detail erfolgten zwei Lieferaufträge an einen schweizerischen (60 Prozent) und österreichischen (40 Prozent) Offertsteller. Die fünf Dienstleistungsaufträge wurden zu 84 Prozent an schweizerische Offertsteller und zu 16 Prozent an liechtensteinische Unternehmen vergeben. Im internationalen Bereich wurde kein Bauauftrag erfasst. (ikr/red)

30. Jan 2018 / 13:26
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