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119 neue Wohnungen in Liechtenstein geplant

Im 4. Quartal 2019 sind so viele Baubewilligungen für Wohnungen erteilt worden wie seit 2017 nicht mehr. Das zeigt die neuste Baustatistik. Im gesamten vergangenen Jahr sind 325 Wohnungen bewilligt worden.
industrial worker building exterior walls, using hammer for laying bricks in cement. Detail of worker with tools and concrete
Zahlreiche Handwerker sind mittlerweile in ihrer Existenz bedroht (Bild: iStock)

In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres wurden in Liechtenstein 119 neue Wohnungen bewilligt. Dies ist die höchste Zahl von in einem Quartal bewilligten Wohnungen seit dem 1. Quartal 2017. Das teilt das Amt für Statistik mit. 

Insgesamt sind im vergangenen Jahr 325 Wohnungen bewilligt worden. Am meisten Baubewilligungen gab es dabei in Triesen mit 58 Wohnungen. Auf Platz zwei folgt Schaan (52) und auf Platz drei Eschen (50). 

Sowohl bei Neubauprojekten als auch bei Veränderungsbauprojekten stiegen die projektierten Investitionen für den Wohnbau an. Die geplanten Baukosten in diesem Bereich betrugen im Berichtsquartal 75.9 Millionen Franken., nach CHF 63.5 Millionen im Vorjahresquartal. Das entspricht einem Plus von 19.6 Prozent).

Im Bereich Wohnen wurden im 4. Quartal 2019 insgesamt 107 Baubewilligungen erteilt. Im Vorjahresquartal waren es 73 Bewilligungen gewesen.

Mehr Neubauprojekte
Die Zahl aller Baubewilligungen im 4. Quartal beläuft sich auf 137 (Vorjahr: 94). Die Anzahl bewilligter Neubauprojekte nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um acht auf 38 zu. Die Anzahl der Veränderungsbauprojekte stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 35 auf 99.

Die Anzahl der erteilten Baubewilligungen erhöhte sich in den Bereichen Infrastruktur, Wohnen sowie Industrie und Dienstleistungen. Im Bereich Land- und Forstwirtschaft wurde wie im Vorjahresquartal ein Bauprojekt bewilligt.

Tiefere Bauinvestitionen
Gesunken sind hingegen die geplanten Baukosten. Sie betrugen 126.6 Millionen Franken (Vorjahresquartal: 156.7 Millionen). Dies entspricht einem Rückgang um 19.2 Prozent. Der Rückgang ist auf die Veränderung im Bereich Industrie und Dienstleistungen zurückzuführen, in welchem die geplanten Baukosten um 53.6 Prozent auf 39.8 Millionen Franken zurückgingen.

In den anderen Bereichen war jeweils ein Anstieg der projektierten Investitionen gegenüber dem Vorjahresquartal zu verzeichnen. (vb)

 

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