• PK Staatsfeiertag in Vaduz
    Stellten das Konzept vor: Tanja Cissé, Natascha Marxer, Stefan Frommelt, Michelle Kranz, Vibeke Vögeli und Constantin Frommelt.  (Daniel Schwendener)

«Zemma im klina fiira»

So lautet das Motto des diesjährigen Staatsfeiertags, der trotz Coronavirus nicht ganz ins Wasser fallen soll. Statt nur an einem Ort wird es überall kleinere Feste geben.

Vieles steht wegen dem Coronavirus in diesem Jahr Kopf. Auch den Festlichkeiten zum Staatsfeiertag am 15. August hat die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht: Am 24. April war klar, dass sich der diesjährige Staatsfeiertag in einem anderen Gewand präsentieren muss. Die Regierung hat 
damals bekannt gegeben, dass sowohl das Volksfest im Städtle wie auch der Höhepunkt des Abends – das Feuer-werk – ausfallen werden. Gleichzeitig wurde Liechtenstein Marketing mit der Ausarbeitung eines alternativen Konzepts beauftragt. «Wir haben viel Herzblut und Hirnschmalz aufgewendet, um eine Alternative auf die Beine zu stellen», sagt Natascha Marxer, Projektleiterin des Staatsfeiertags 2020. Vergangene Woche nun wurde das Konzept von der Regierung genehmigt und am Mittwoch schliesslich der Öffentlichkeit präsentiert. Mit den Lockerungen die Verantwortung jedes Einzelnen gewachsen. Und das Verantwortungsbewusstsein müsse sich auch im Ablauf des diesjährigen Staatsfeiertags widerspiegeln. Das oberste Gebot lautet: Abstand halten und Menschenansammlungen vermeiden. Um den Parametern Rechnung zu tragen, steht am 15. August das Feiern im kleinen Familien- und Freundeskreis im Zentrum – «zemma im klina fiira», lautet die Devise. Obwohl auf einige Traditionen verzichtet werden muss, finden sich nach wie vor bekannte und beliebte Elemente im Konzept von Liechtenstein Marketing wieder. Statt einzelne Programmpunkte in Vaduz zu bündeln, werden die verschiedenen Elemente kurzerhand dezentralisiert und in die Gaststätten, Wohnzimmer, Gärten und Quartiere Liechtensteins getragen. «Ziel ist es, dass alle Einwohner diesen Tag mit einem gemeinsamen Staatsfeiertagsgedanken verbinden können», erklärt Natascha Marxer. 

30 000 Fahnen für die ganze Bevölkerung
Eine dieser Traditionen, die schon seit vielen Jahrzehnten gepflegt wird und auch 2020 nicht zu kurz kommen soll, ist die Beflaggung privater und öffentlicher Gebäude. Sie soll am 15. August sogar noch stärker als in den Jahren zuvor zum Tragen kommen. Deshalb lässt Liechtenstein Marketing momentan 30 000 kleine Liechtenstein-Flaggen aus Stoff in der Fahnenfabrik Sevelen produzieren. Die Stofffahnen 
können zwischen dem 10. und 14. August von den Einwohnerinnen und Einwohnern bei der jeweiligen Gemeinde abgeholt werden. Gemäss Michelle Kranz sollen beispielsweise auch die Bewohner der Alters- und Pflegeheime mit einer Liechtenstein-Fahne ausgestattet werden. Ihnen werden die kleinen Flaggen vorbeigebracht. Ebenso wie das Programm fällt dieses Jahr auch das Budget etwas schmaler aus: Gemäss Michelle Kranz ist es um ein Drittel geringer als sonst üblich. «Wir haben aufgrund der besonderen Situation realistisch hochgerechnet, was wir in etwa brauchen werden. Da doch einige Programmpunkte nicht durchgeführt werden können, war klar, dass es geringer ausfallen wird», erklärt sie. (jka)

08. Jul 2020 / 22:32
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