• Fussball Challenge-League FC Vaduz - GC
    Freude nach dem 2:2 Ausgleichstreffer durch Noah Frick, 3.v.r., der hier von Tunahan Cicek, links, Denis Simani, 2.v.l., Milan Gajic, 3.v.l., Manuel Sutter, 2.v.r., und Pius Dorn, rechts, beglueckwuenscht wird, aufgenommen am Sonntag, 1. September 2019, beim Fussball Challenge-League Spiel zwischen dem FC Vaduz gegen den Grasshopper-Club Zuerich, GC, im Vaduzer Rheinpark Stadion. Foto & Copyright: Eddy Risch.  (Eddy Risch)

Vaduzer Spieler tauschen sich per Chat aus

Weil das Balltraining und das Training im Team derzeit ausfällt, gibts nun Instruktionen per Whatsapp-Chat für die FCV-Spieler.

Kein Training, keine Spiele und nun Kurzarbeit: Die Spieler des FC Vaduz sind von der Coronavirus-Pandemie ähnlich betroffen wie viele Angestellte in Liechtenstein. In den ersten zehn Tagen nach den einschneidenden Massnahmen wie dem Sperren aller Sportstätten konnten die Spieler kurz durchatmen. Trainiert wurde nicht. Seither erhalten die Fussballer aber Anweisungen, wie sie sich fit halten müssen. «Ich gehe davon aus, dass alle 13 noch ausstehenden Partien noch gespielt werden. Darum müssen wir fit bleiben und parat sein für den Moment, wenn es wieder losgeht», erklärte FCV-Trainer Mario Frick gegenüber Radio L. Ihm fehlt die Mannschaft, der Staff, das tägliche Business. «Man wird seiner Tätigkeit beraubt. Aber es geht allen gleich», so Frick. 

An sechs Tagen wird individuell trainiert

Nach den ersten zehn Tagen trainingsfrei, spult die Mannschaft nun individuell zu Hause ein straffes Trainingsprogramm  ab. «Einzig am Sonntag haben die Spieler frei» – dann, wenn normalerweise die Spiele stattfinden. Instruktionen zu den Trainings erhalten Gajic, Büchel und Co. über einen dafür eingerichteten Whatsapp-Chat per Video. «Diesen Chat gab es bisher nur unter den Spielern. Jetzt sind wir Trainer dort auch drin. Wir können so neue Videos übermitteln und das Team auch motivieren. Die Spieler posten auch eigene Videos», erklärt Frick. Dies tut auch der Stimmung gut – schliesslich sieht sich die Mannschaft, die sonst täglich zusammen ist, über Wochen nicht. FCV-Präsident Patrick Burgmeier erklärt dazu: «Der Chat lebt inzwischen sehr gut und dient der internen Kommunikation – nebst den Trainingsplänen werden aber auch eigene Beiträge gepostet und der Chat erhält dadurch etwas Leben. Wir möchten damit ein Gemeinschaftsgefühl trotz räumlicher Tren­nung generieren. Der positive Teamgeist innerhalb unserer Mannschaft soll weiter getragen werden». 

Alle freuen sich auf Tag 1 nach Corona

Wie es punkto Training und Spielen weitergeht, steht in den Sternen. Mario Frick rechnet oder hofft darauf, dass im Mai oder Juni wieder Normalbetrieb angesagt ist. «Vielleicht können wir auch schon etwas früher wieder trainieren. Möglich wäre unter Umständen auch, in Fünfer-Gruppen isoliert zu trainieren. Den Jungs fehlt das Ball­training und das Training im Team.» Keine Prognose möchte Patrick Burgmeier abgeben. «Jetzt eine Prognose zu tätigen, wäre nicht seriös – es kann in alle Richtungen gehen. Im Vordergrund aller Überlegungen sollte jetzt sicherlich die Gesundheit aller stehen», so Burgmeier. Der FC Vaduz wird von der Swiss Football League (SFL) stetig und professionell über die Massnahmen seitens der Schweizer Behörden informiert und auf dem Laufenden gehalten. Innerhalb der SFL hat sich zudem eine Taskforce gebildet, die sich den verschiedenen Szenarien in Sachen Meisterschaftsbetrieb widmet. Die Klubs müssen nun die Stadionverfügbarkeiten für die Verlängerung der Saison angeben, sodass die verschiedenen Möglichkeiten geprüft werden können. (kop)

 

28. Mär 2020 / 00:37
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