• Spartan Race
    Die Veranstalter rechnen für das Rennen mit Gesamtkosten von 600'000 Franken.  (Colin Derks)

«Spartan-Race» in Triesenberg bewilligt

Jetzt ist es fix: Das bekannte Hindernisrennen aus dem Fernsehen kommt nach Triesenberg.

Im kommenden Frühjahr dürfte Triesenberg Schauplatz einer Grossveranstaltung werden. Der Gemeinderat hat für die Durchführung des weltweit bekannten Hindernisrennens «Spartan-Race» grünes Licht gegeben. Er hat den Streckenplan und einen Gemeindebeitrag von 20 000 Franken bewilligt.

Bereits Anfang Mai hatte sich der Triesenberger Gemeinderat mit dem Hindernisren­nen auseinandergesetzt. Die Zusage wurde damals von gewissen Vorgaben und dem Erstellen eines Detailkonzepts abhängig gemacht. Wie aus dem aktuellen Protokoll der Sitzung vom 2. Juli hervorgeht, hat der Veranstalter diese Bedingun­gen erfüllt. «Das Konzept des Veranstalters hat uns überzeugt», sagt Gemeindevorsteher Christoph Beck. Allerdings will er noch keine genauen Details nennen. «Aber ich kann jetzt schon sagen, dass nur bestehende Strassen genutzt werden und die Strecke nicht durch Gebiete geführt wird, wo Wild gestört werden könnte», hält er fest. Auch ein Verkehrskonzept liegt vor und wird laufend mit der Gemeinde abgestimmt.

«Spartan-Race» ist ein Hindernisrennen, das auf der militärischen Grundausbildung basiert. Auf einem Parcours müssen verschiedene Aufgaben bewältigt werden: eine Holzmauer überwinden, durch den Matsch waten oder ein Feuer überspringen. Hinter der Veranstaltung steckt die Firma Xchange AG mit Sitz in Vaduz, welche den Anlass weltweit organisiert. Das Format wurde mittlerweile vor allem durch das Fern­sehen bekannt und lockt jeweils viele Teilnehmer und Zuschauer an. In Duisburg gingen beispielsweise Anfang Juli 2800 Teilnehmer an den Start. In der Schweiz findet allerdings noch kein Hindernisrennen unter dem Label «Spar­tan-Race» statt.

Ein Anlass für die ganze Familie

Das Rennen soll ein Anlass für die ganze Familie sein. Es werden Kinderrennen angeboten und verschiedene Streckenlängen ermöglichen Sportlern jeden Alters, sich der Herausforderung zu stellen. Als Start- und Zielgelände wird die Sportanlage Leitawis dienen. Laut Gemeinderatsprotokoll erfolgt der Start gestaffelt in kleinen Gruppen über den ganzen Tag verteilt, sodass Abschnitte auf den schmalen Wanderwegen kein Problem darstellen sollten. Grosse Hindernisse werden nur dort aufgestellt, wo genügend Raum für Zuschauer vorhan­den ist.

Der Veranstalter rechnet mit Gesamtkosten von rund 600 000 Franken für die Durch­führung des Hindernisrennens in Triesenberg. Im Herbst soll die Bevölkerung über den Grossanlass detailliert informiert werden. (manu)

 

08. Jul 2019 / 10:16
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