• „Stormy Silence“ im Parkbad, Schaan
    Die Band «Stormy Silence» mit Bandleaderin/Sängerin Melanie Loher besteht erst seit rund einem Jahr.  (Elma Korac)

Sommerträume im romantischen Garten

Gestern gab die Band «Stormy Silence» im Parkbad des Seminarzentrums Stein Egerta in Schaan ihr erstes Konzert in Liechtenstein.
Schaan. 

Während die Besucher applaudieren, tanzt ein fast zweijähriger Bub hinter dem Geländer vom Parkbad der Stein Egerta. «Bravo! Nohmol!», ruft er. Passendere Worte hätte auch kein erwachsener Zuschauer finden können, denn die sechsköpfige Band «Stormy Silence» verzauberte gestern Vormittag das ­Publikum schon mit dem ersten Song «Look what I found» von Lady Gaga. Mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Bogen über verschiedene Stilrichtungen zeigten sie, was passiert, wenn eine Pop-/Soulsängerin und Bläser aus dem Jazzbereich zusam­men auf der Bühne stehen. Der Bandname «Stormy Silence» steht für leise Pop- und Jazzballaden bekannter Interpretinnen wie Adele und Alicia Keys. Mit ihren Songs wollen sie zum ­Zurücklehnen und Träumen einladen, was ihnen gestern bei traumhaftem Wetter – umge­ben vom Parkbad in romantischem Ambiente – mehr als gelungen war. Es sei nun bereits das dritte Konzert der Reihe «Kultursommer», aber das erste, welches nun endlich im Parkbad durchgeführt wer­den konnte, freute sich Daniel Quaderer, Geschäftsführer und ­Studienleiter des Seminarzen­trums Stein Egerta. Denn das erste habe man wegen des schlechten Wetters in den Salon verschoben und das zweite unter die Kastanienbäume, da es an jenem Tag zu heiss gewesen sei.

Eigenes komponiertes Lied
Als sie die Band auch lautere Töne hören liessen, konnte kaum ein Gast noch die Füsse stillhalten, einige schaukelten sogar mit. Mit «I wanna live» bewiesen sowohl die Sängerin als auch die Musiker dem Publikum, dass sie es eigentlich nicht nötig hätten, Lieder wie «Give your heart a break» von Demi Lovato oder «Something’s got a hold on me» von Christina Aguilera zu covern. Dass die junge Band mit viel Freude und Leidenschaft musiziert, konnte aber nicht nur bei den Songs mit Bandleaderin/Sängerin Me­lanie Loher und Backgroundsängerin Naima Brancaleone vernommen werden, auch bei den instrumentalen Soloeinlagen von Schlagzeuger Pirmin Kurmann, Marco Oberholzer (Trompete), Philipp Büchel (Saxofon), Christof Becker (Bass) und Bandleader Christoph Lutz (Piano) wurde die Liebe zur Musik sichtbar. «Stormy Silence» besteht seit etwa einem Jahr, wobei es bis jetzt erst drei Konzerte gab, gestern das erste davon in Liechtenstein. Gerne würden sie mehr Auftritte realisieren, zuerst müsse aber bei den einzelnen Mitglieder Zeitgefässe gefunden werden. «Wir haben sehr wenig Proben, da unsere Leute sehr engagiert sind», gab Lutz zu erkennen. Drei davon seien Mitglieder der Big Band Liechtenstein ­(Becker, Büchel und Oberholzer).
 Gestartet habe die Projektband mit ehemaligen Schülern von Lutz, der als Musiklehrer unterrichtet. «Es hat ihnen gefallen, sie wollten weitermachen, also gründeten wir eine Band.» Da sich die Sängerin für den Pop- und Soulbereich interessiere, die männlichen Bandmitglieder aber mehr für Jazzmusik, sei die Kombination der Musikstile entstanden, in welcher sich die Gruppe nun bewegt. Ein Stil, der überzeugt. Darüber sind sich die Zuhörer, wie auch schon der kleine Levio einig: «Bravo! Nohmol!» (no)

18. Aug 2019 / 19:47
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