• Man riding an E-scooter - modern urban mobility concepts
    E-Scooter werden immer beliebter. Doch auch für sie gelten gewisse Regeln im Strassenverkehr.  (ollo)

E-Scooter: Was in Liechtenstein erlaubt ist

Die Motorfahrzeugkontrolle hat ein Merkblatt zur Benutzung von E-Scootern publiziert.
Vaduz. 

In vielen Schweizer Städten gehören E-Scooter längst zum Stadtbild. Und auch hierzulande erfreuen sich die elektrischen Trottinetts immer grösserer Beliebtheit. Gerade für Kurzstrecken sind die kompakten Fahrzeuge eine gute Alternative zu Velos. Doch der Umgang führt immer wieder zu Unklarheiten bei den Verkehrsteilnehmern. So stellte beispielsweise die Landtagsabgeordnete Susanne Eberle-Strub im Juni eine Kleine Anfrage, wo überhaupt mit E-Scootern gefahren werden darf. Auch die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) hatte eine steigende Anzahl Fragen zum Thema zu beantworten, wie das Amt schreibt. Deshalb hat die MFK ein Merkblatt herausgegeben, welches die wichtigsten Fragen beantworten soll.

Für E-Scooter gibt es eine Höchstgeschwindigkeit
Generell müssen E-Scooter, wie sie bei Elektronikhandelsketten oder Detailhändlern gekauft werden können, nicht eingelöst werden. Sie gehören zur Kategorie «Leicht-Motorfahrrad ohne Pedale». E-Scooter dürfen allerdings die Motorleistung von 500 W sowie eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 20 km/h nicht überschreiten. E-Scooter, die schneller als 20 km/h fahren können, dürfen auf öffentlichen Strassen überhaupt nicht benutzt werden. Sie können aufgrund der fehlenden Pedale nicht zugelassen werden und dürfen deshalb nur auf nicht öffentlichen Verkehrsflächen verwendet werden.

Fahren durchs Städtle nur im Schritttempo
Zurück zu den E-Scootern, die man auch auf öffentlichen Strassen benutzen kann: Sie darf man ab 14 Jahren mit einem gültigen Führerschein der Kategorie G oder M fahren. Ab 16 Jahren braucht es dann keinen Führerschein mehr. Ebenso besteht bei E-Scootern keine Helmpflicht, obwohl das Tragen eines solchen von der MFK natürlich aus Sicherheitsgründen empfohlen wird. 
Fahren muss man mit E-Scootern grundsätzlich auf den gleichen Verkehrswegen wie Velos. Dabei müssen auch die signalisierten Radwege benützt werden. Somit ist auch das Fahren auf dem Rheindamm erlaubt. In einer Fussgängerzone darf auch gefahren werden, allerdings nur, wenn das Rad­fahren mittels entsprechender Zusatztafel erlaubt ist – zum Beispiel im Vaduzer Städtle. Dann darf man sich aber nur im Schritttempo (max. 5 km/h) fort­bewegen und die Fussgänger haben Vortritt. (ags)

18. Jul 2019 / 21:26
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