• Woman sitting lying on the floor and working on laptop at night.
    Nicht unmöglich, aber schwierig: Die Ferienjob-Suche in Zeiten von Covid-19.  (GrapeImages)

Die schwierige Suche nach Ferienjobs

Aufgrund der aktuellen Situation ist das Angebot an Ferienjobs rar. Jugendliche müssen selbst aktiv werden, um doch noch ihr Taschengeld aufstocken zu können.

Die schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt trifft auch die Jugendlichen. Die Ferienjob-Suche gestaltet sich dieses Jahr schwieriger als sonst, wie die Beratungsstelle Aha – Tipps und Infos für junge Leute auf ihrer Internetseite informiert. Nicht nur Schnuppertage oder Veranstaltungen zur Berufsorientierung wurden abgesagt, auch das Stellenangebot für Ferien- und Nebenjobs ist im Vergleich zu anderen Jahren um das Doppelte zurückgegangen, wie Pascal Vögeli vom Aha auf Anfrage sagt.

So sind auf dem Ferienjob-Portal bei der Beratungsstelle für Jugendliche momentan lediglich 13 Stellenangebote ausgeschrieben. Ferienjobs sind in Liechtenstein besonders bei den Gymnasiasten beliebt. «Die Schüler ha-ben eine sinnvolle Beschäftigung während der Ferienzeit, können erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln und dabei ihr Sackgeld aufbessern», so Vögeli.

Eigeninitiative zeigen

Doch um dieses Jahr eine Arbeit während der Ferien zu ergattern, benötigt es viel Eigeninitiative vonseiten der Jugendlichen. Wichtig sei, Firmen direkt zu kontaktieren und sich initiativ zu bewerben, da nur wenige Praktikums- oder Ferienstellen öffentlich ausgeschrieben würden. Jetzt sei sozusagen höchste Eisenbahn, in Sachen Jobsuche aktiv zu werden. Das Aha hat diesbezüglich  einige Tipps zusammengestellt, welche nachfolgend aufgeführt sind:

• Das Internet ganz gezielt nach potenziellen Arbeitgebern oder auch etwas allgemeiner, zum Beispiel im Brachenverzeichnis. durchforsten.

• Auf den Webseiten von Firmen nach offenen Stellen suchen.

• Firmen anschreiben oder -rufen und sich erkundigen, ob es die Möglichkeit gibt, dort ein Praktikum bzw. einen Ferialjob zu bekommen. Fragen, ob eine Bewerbung eingereicht werden darf.

• Viele Jobs und Praktika werden aufgrund von Empfehlungen dort Angestellter vergeben. Deshalb: Sich bei Bekannten und Verwandten erkundigen, ob bei ihrem Arbeitgeber etwas frei ist. Generell hinsichtlich der Jobsuche breit informieren.

• Regelmässig Online-Jobbörsen und Job-Suchmaschienen nach Inseraten durchsehen. Oft gibt es auch Stellenangebote in den Tageszeitungen, vor allem an Wochenenden.

• Auch das «Klinkenputzen» darf versucht werden – gerade bei Arbeitgebern, bei denen Laufkundschaft zum Geschäft gehört. Es zeugt von Reife und Mut, jemanden direkt auf einen möglichen Job anzusprechen.

• Bei der Jobsuche auch mal neue Wege gehen und die eigene Komfortzone verlassen: Auch Jobs oder Branchen, die einem auf den ersten Blick vielleicht nicht ansprechen, können bei genauerer Betrach-tung sehr spannend und interessant sein. Warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren?

• Oder warum das Ganze nicht mal umdrehen? Schon einmal darüber nachgedacht, selber Nachhilfe zu geben und so etwas dazuzuverdienen?

Weitere Informationen

Stellenangebote/hilfreiche Links unter www.aha.li

02. Jun 2020 / 11:31
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