• Jan Remmert, Schaan
    Ab Montag haben die Postfilialen wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.  (Tatjana Schnalzger)

Post nimmt keine Briefe und Pakete nach China an

Aufgrund des Corona-Virus fallen zahlreiche internationale Flüge nach China aus. Der Versand von Briefen und Paketen aus Liechtenstein über die Schweiz in die Volksrepublik China ist daher vorübergehend nur eingeschränkt möglich. Deshalb nimmt die Liechtensteinische Post AG bis auf Weiteres in Postfilialen und bei Postpartnern in Liechtenstein keine Briefe und Pakete nach China mehr entgegen.

Viele internationale Fluggesellschaften haben ihre Flüge aufgrund des Corona-Virus nach China entweder stark reduziert oder gar eingestellt. Dies wirkt sich auch auf den internationalen Postversand von der Schweiz nach China aus. Daher kann die Post aktuell nur noch rund einen Drittel der eigentlich benötigten Kapazitäten für Sendungen nach China nutzen. In der Folge nimmt die Liechtensteinische Post AG per sofort und bis auf Weiteres in allen Postfilialen sowie bei den Postpartnern in Nendeln, Schellenberg und Schaanwald keine Briefe und Pakete nach China mehr an.

Briefe und Pakete, die trotzdem zwingend nach China müssen, können Kundinnen und Kunden mit der Versandart «URGENT» weiterhin aufgeben. Allerdings können die angegebenen Zeiten bis zur Zustellung aktuell nicht mehr garantiert werden.

Verzögerungen beim Empfang von Sendungen aus China möglich

Für den Transport von Sendungen aus China über die Schweiz nach Liechtenstein ist die chinesische Post zuständig. Die Liechtensteinische Post AG kann daher nicht ausschliessen, dass es infolge der sehr beschränkten Transportmöglichkeiten auch beim Import von Sendungen aus China nach Liechtenstein zu Verzögerungen kommt.

Empfang von Sendungen aus China unbedenklich

Der Empfang von Sendungen aus China ist unbedenklich und es besteht kein Risiko, sich mit dem neuen Corona Virus damit zu infizieren. Die Corona-Viren überleben laut Weltgesundheitsorganisation nicht lange auf Objekten. Laut Mitteilung der chinesischen Post wurden dennoch Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Postbearbeitung und des Postpersonals in China ergriffen, darunter die Desinfektion von Postämtern, Bearbeitungszentren und Transportfahrzeugen sowie die Überwachung der körperlichen Gesundheit des Postpersonals. (pd/red)

12. Feb 2020 / 16:57
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1 KOMMENTAR
Virus
Die überaus heftigen Reaktionen in Peking lassen darauf schliessen, dass man das Virus nie so richtig unter Kontrolle bekommen hat und die Fallzahlen um einiges höher waren und sind als offiziell verkündet. Das eigentliche Problem, ob in China oder anderen Diktaturen liegt darin, dass Informationen über tatsächliche Fallzahlen, Tote und Verbreitung nur in geringsten Dosen rausgelassen werden. Jedes diktatorische Regime begründet seinen Herrschaftsanspruch mit der besseren Kontrolle über das Leben seiner Bevölkerung. Seuchen unterminieren diese Legitimationsgrundlage. Also unterdrückt man Informationen über die tatsächliche Lage und macht dadurch alles noch schlimmer. Freie und offene Gesellschaften haben immer bessere Informationen zur Verfügung. Sie können besser reagieren und besser Schaden von der Bevölkerung abwenden als Diktaturen.
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 17.06.2020 Antworten Melden

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