• Sternschnuppennacht
    Faszination ganz ohne Technik: Sternschnuppen lassen sich am besten mit blossem Auge beobachten.  (Daniel Schwendener)

Perseiden über Liechtenstein

Der Blick in den Himmel lohnt sich dieser Tage besonders. Die Perseiden sind zurück.

Das traditionelle Feuerwerk am Staatsfeiertag ist mitnichten das einzige Spektakel, das sich im Sommer am Liechtensteiner Nachthimmel beobachten lässt. Jahr für Jahr, von Mitte Juli bis Mitte August, ziehen die Per­seiden ihre Bahnen am Firmament und sorgen bisweilen für regelrechte Sternschnuppenschauer. 

Seinen Höhepunkt erlebt das Naturschauspiel in aller Regel um den 12./13. August herum. Dann kreuzt die um die Sonne kreisende Erde den dichtesten Teil der Staubspur des Kometen «Swift-Tuttle», dem die Meteore, wie Sternschnuppen in der Fachsprache bezeichnet werden, entstammen. In diesem Jahr wird die maximale Sternschnuppendichte von bis zu 100 Meteoren pro Stunde für das Zeitfenster zwischen 4 Uhr und 17 Uhr am 13. August erwartet.

Vollmond erschwert die Beobachtung
Ärgerlicherweise funkt aus­gerechnet dann ein anderer Himmelskörper dazwischen. Aufgrund des Vollmonds am 15. August wird der Erdtrabant den nächtlichen Himmel bereits in den Tagen zuvor verhältnismässig stark erhellen. Nicht alle, aber doch einige Sternschnuppen dürften deshalb gänzlich ungesehen verglimmen. Entsprechend sollten all jene, die dem Perseidenzauber beiwohnen und – wie es weithin praktiziert wird – dabei einen Herzenswunsch in Richtung Himmel schicken möchten, schon jetzt ihren Blick nach oben richten.

Die besten Erfolgsaussichten verspricht ein Beobachtungsposten fernab künstlicher Lichtquellen wie Strassenlaternen oder menschlichen Behausungen, der aufgrund des nur langsam schwindenden Tageslichts idealerweise erst nach Mitternacht bezogen wird. Zudem ist mitunter ein wenig Geduld gefragt. Zum einen muss sich das menschliche Auge, das zur Sternschnuppensichtung völlig ausreicht, zunächst an die Dunkelheit gewöhnen, was durchaus eine Viertelstunde in Anspruch nehmen kann. Zum anderen treten Sternschnuppen teils sehr unregelmässig auf. Mal sind es mehrere in ganz kurzen Abständen, mal lässt sich minutenlang keine einzige blicken. Wer lange genug ausharrt, wird aber mit Sicherheit belohnt. So war es bislang noch immer.

Wie entstehen Sternschnuppen?
Sternschnuppen (Meteore) können dann beobachtet werden, wenn die Erde die Staubspur eines Kometen kreuzt. Kommen solche Staubpartikel in Berührung mit der Erdatmosphäre, verglühen sie im Flug, was die charakteristische Leuchtspur  entstehen lässt. Je grösser ein abgesplittertes Kometenstück ist, desto tiefer gelangt es in die Erdatmosphäre. Solche Meteore werden als Feuerkugeln bezeichnet. (bo) 

11. Aug 2019 / 06:00
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