• Verleihung des Liechtenstein-Preises 2017 für wisschenschaftlich Forschung an der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck
    Bildungsministerin Dominique Gantenbein übergab den vier Wissenschaftlern die Preise.  (IKR)

Liechtenstein-Preis zum 27. Mal verliehen

Gestern wurden vier Wissenschaftler von zwei Innsbrucker Universitäten für ihre ausserordentlichen Arbeiten mit dem «Liechtenstein-Preis» geehrt. Damit wird das 35. Jubiläum des Preises begangen, der die gute Beziehung zum Nachbarland hervorhebt.

Seit 35 Jahren gibt es ihn, den Liechtenstein-Preis. Gestern wurde er zum 27. Mal verliehen. Seit 2000 wird der Preis nicht nur alle zwei Jahre, sondern alljährlich verliehen – abwechselend in Vaduz oder in Innsbruck. Mit ihm werden Wissenschaftler von der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität in Innsbruck für hervorragende Arbeiten geehrt.

Gestern durften vier Forscherinnen und Forscher im Fürst Johannes Saal im Regierungsgebäude in Vaduz den mit 10 000 Euro dotierten Preis entgegennehmen. Sie wurden von einer Jury aus 18 Eingaben ausgewählt. Zu den Auserwählten gehören Nadine Ortner vom Institut für Pharmazie, Michael Meyer vom Institut für Geologie, Florian Meinert vom Institut für Experimentalphysik alle von der Leopold-Franzens-Universität, und Andreas-Robert Janecke der Sektion für Pädiatrie der Medizinischen Universität. In ihren Arbeiten gingen sie zum Beispiel, stark vereinfacht ausgedrückt, den Auswirkungen von Blutdrucksenkern auf die Krankheit Morbus Parkinson oder den frühen Spuren der Menscheit am «Dach der Welt» in Tibet nach.

Preis als Beweis von gegenseitigem Vertrauen
«Wir feiern heute das 35-jährige Bestehen diees Preises und damit auch die langjährigen, guten und engen Beziehungen unseres Landes zu den Universitäten in Innsbruch und zu unserem Nachbarland Österreich», betonte Bildungsministerin Dominique Gantenbein gestern in ihrer Begrüssung. In Zeiten der Globalisierung sei man als Land, auch in Bezug auf die Bildung, auf eine unkomplizierte und gutnachbarliche Beziehung zum Nachbarland angewiesen. «Dieser Preis ist ein unschätzbarer Beweis von gegenseitigem Vertrauen», erklärte Dominique Gantenbein den zahlreich erschienenen Gästen.
Auch die zwei Rektoren der beiden Universitäten, Tillmann Märk und Wolfang Fleischhacker, überbrachten den Gewinnern ihre Grussworte. Tillmann betonte, dass es für Forschungen nicht nur finanzielle Mittel, Zeit und kluge Köpfe benötige – auch die Ergebnisse müssen präsentiert und honoriert werden. Dem schloss sich Fleischhacker an: «Die Werschätzung ist bedeutend, denn sie motiviert zu weiteren  Glanzleistungen.» Nach der jeweiligen Laudatio überreichte Bildungsministerin Dominique Gantenbein die Preise. 
Zum 35. Geburtstag des Liechtenstein-Preises gab es eine Festschrift mit dem Titel «Ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung», welche im Rahmen der Preisverleihung von Altregierungschef Hans Brunhart und  Rektor Tilmann Märk präsentiert wurde. Die Autorin Ina Friedman beleuchtet darin die Entstehung, Entwicklung und Bedeutung des Liechtenstein-Preises. Zum Abschluss des Anlasses empfing Fürst Hans-Adam II. die vier Preisträger und Vertreter beider Universitäten sowie weitere geladene Gäste auf Schloss Vaduz. (rar/ikr)

 

16. Mär 2018 / 16:25
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