• Solo Session At The Climbing Centre
    One young man is enjoying rock climbing in a climbing centre.  (SolStock)

Kletterhalle: Neues Gesuch in der Pipeline

Das Kletterhallen-Projekt des Alpenvereins soll in neuer Form eingereicht werden.

Der Tenor ist klar: Der Liechtensteiner Alpenverein (LAV) möchte die Kletterhalle, die 2018 an den Beschlüssen der beiden Gemeinderäte Balzers und Planken gescheitert ist, doch noch realisieren. Möglich ist dies dank der neuen Sportstättenförderungsverordnung (SSFV), die am 1. November in Kraft getreten ist. Mit dieser ist die Zustimmung aller elf Gemeinden des Landes künftig nicht mehr nötig. Ein Beschluss des LAV-Vorstandes, ein konkretes Gesuch einzureichen, steht allerdings noch aus.

Mindestens 20 Prozent müssen selbst übernommen werden

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte Kletterhallen-Projektleiter Thomas Rehak bestätigt: «Wir stehen mit verschiedenen Leuten in Kontakt und schauen, ob es Wege gibt, wie wir die Kletterhalle realisieren können. Denn ganz aufgegeben haben wir noch nicht.» In der Zwischenzeit haben mehrere Treffen stattgefunden. Und auch die Gemeinde Schaan, die bereits 2018 als Standortgemeinde favorisiert war, hat erneut Interesse an Gesprächen bekundet und könnte sich vorstellen, das Grundstück im Alten Riet für die Kletterhalle zur Verfügung zu stellen. 

Dass ein neuerliches Gesuch dennoch einige Zeit in Anspruch nimmt, dürfte vor allem an der veränderten finanziellen Ausgangslage, die sich durch die  Sportstättenförderungsverordnung ergeben hat, liegen. Die im Jahr 2018 geltende Regelung sah vor, dass sich sowohl das Land wie auch die Gemeinden mit je 40 Prozent am 5,5 Mio. Franken teuren Projekt beteiligen sollten. Die verbleibenden 20 Prozent hätte der LAV selbst übernommen. Die neue Regelung sieht ebenfalls eine Eigenleistung vor: In der Verordnung ist allerdings von mindestens 20 Prozent die Rede. Es «darf» also gerne auch mehr sein …

Redimensioniertes Projekt oder gar ein Sponsor?

Noch eine Bruchlandung soll die Kletterhalle bzw. das dazugehörige Gesuch nicht hinlegen. Kein Wunder also, dass der LAV die Zahlen nun genaustens prüft und auch überlegt, allenfalls ein redimensioniertes Projekt einzureichen. Es soll nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Um die Chancen für die Realisierung des Projekts zu erhöhen, wurde bzw. wird auch überprüft, ob ein Sponsor bzw. eine Drittfinanzierung gemäss Verordnung als Eigenleistung abgegolten werden kann. (dv)

19. Feb 2020 / 07:00
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1 KOMMENTAR
So ein Blödsinn
Unser Herr Minister Risch will es jetzt durch die Hintertür versuchen. Solch einen Blödsinn brauchen wir nicht, und ein Referendum ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 19.02.2020 Antworten Melden

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