• Sonnenhof in Vaduz
    Mit 17 Gault-Millau-Punkten ist das Park Hotel Sonnenhof in Vaduz nach wie vor Spitzenreiter im Land.  (Daniel Schwendener)

Hauben für fünf Betriebe

Der neue Gault Millau ist da – und er zeichnet fünf Restaurants des Landes besonders aus.
Im Gault Millau 2020 sind 870 Restaurants gelistet – so viele wie nie zuvor. Aus Liechtenstein mit dabei sind der Sonnenhof in Vaduz (17 Punkte), der Torkel in Vaduz (16 Punkte), die Weinlaube in Schellenberg (15 Punkte), das Restaurant Vivid in Triesen (Hotel Schatzmann/13 Punkte) und das Berggasthaus Masescha in Triesenberg (13 Punkte). 
 
Park Hotel Sonnenhof führt die Liste an
 
Mit 17 Gault-Millau-Punkten ist das Park Hotel Sonnenhof in Vaduz nach wie vor Spitzenreiter im Land.
Die Bewertung des Gault Millau: «Der Familie Real ist ein Kunststück gelungen: Sie hat die leicht angejahrten Gasträume ihres prächtigen Hotels hoch über Vaduz gründlich renoviert, ohne die stilvolle Aura des Marée anzutasten – man fühlt sich hier immer noch wohl. Natürlich auch dank Seniorchefin Jutta Real und ihrer liebenswürdigen Servicecrew.» Sohn Hubertus koche heute weniger «ziseliert und opulent» als früher – er bewege sich aber weiterhin sicher abseits von (allzu) Modischem und von kulinarischen Trampfelpfaden. «Dafür mit viel Sinn für Aromen, Farben und Texturen sowie für stimmige, raffinierte Kombinationen.»
 
Freude über die Rückkehr des «Altmeisters»
 
Über den Torkel und Ivo Berger sagt der Gault Millau: «Hier geniesst man – mit Blick über den hauseigenen Rebberg ins Rheintal und in die Berge – Ivo Bergers Küche noch schöner. Und die Teller des Chefs lassen sich sehen. Er arbeitet mit Spitzenlieferanten, beherrscht sein Handwerk und überzeugt mit marktgerechten saisonalen Gerichten.»
 
«Der Altmeister ist zurück», freuen sich die Tester von Gault Millau über die Rückkehr von Martin Real, der in der Weinlaube in Schellenberg wieder Gäste verwöhnt. Martin Real und Sohn Michael, der ebenfalls am Herd steht, «bilden zusammen – wie einst Felix und Martin – ein kongeniales Vater-Sohn-Duo». Was immer auf die Teller komme, trage aber immer noch Martins Handschrift. «Da gibt’s kein Chichi. Gekocht wird schnörkellos und aufs Wesentliche konzentriert.» Selbstverständlich sei auch das Handwerk perfekt und selbstverständlich seien überall Leidenschaft und ein feiner Sinn für Aromen.
 
«Vivid» überzeugt die Gourmetkritiker
 
In Triesen hat auch das im Hotel Schatzmann geführte Restaurant Vivid den Sprung in den Gault Millau geschafft und wird mit 13 Punkten ausgezeichnet. Nachdem Klaus Schatzmann im Hotel jahrzehntelang Gourmets begeistert hatte, das Restaurant aber für einige Zeit geschlossen wurde, freuen sich die Kritiker des Gault Millau darüber, dass «hier endlich wieder kulinarisches Leben einkehrt». Heiko Krüger knüpfe zwar nicht an Schatzmanns Haute Cuisine an, habe aber im «Vivid» einiges zu bieten. Überzeugen liessen sich die Kritiker bereits beim Vanille-Rüebli-Schaumsüppchen, anschliessend beim Fisch und schliesslich auch von der Zubereitung des Fleisches. «Das Vivid ist auf einem guten Weg», so das Fazit.
 
Ebenfalls mit 13 Punkten wurde erneut das Berggasthaus Masescha ausgezeichnet – dieses habe sich vom Ausflugsrestaurant zum Gourmetlokal gemausert. Am Herd steht seit Herbst 2018 Lubomir Hazucha. «Der gebürtige Tscheche kocht ambitioniert und bietet eine gutbürgerliche modern interpretierte Küche.»
 
Ausgezeichnete Betriebe in der Region
 
Weitere ausgezeichnete Betriebe in der Region sind das Grand Resort Bad Ragaz (18 Punkte) sowie das Restaurant Igniv im Grand Resort (17 Punkte). Auch der «Schlüssel» in Mels hat es wieder mit 17 Punkten in den Gourmetführer geschafft. Mit je 15 Punkten werden auch der «Adler» sowie die «Mühle» in Fläsch ausgezeichnet und in Walenstadt darf sich der «Löwen» neu ebenfalls über 15 Punkte freuen. «Koch des 
Jahres» ist übrigens eine Frau: Tanja Grandits vom «Stucki/Tanja Grandits» in Basel steigt nun hoch in die 
19-Punkte-Liga. (dv)

 

07. Okt 2019 / 10:35
Geteilt: x
1 KOMMENTAR
Restaurant Vivid in Triesen (13) und das Berggasthaus Masescha in Triesenberg (13 Punkte).
sind keine Erwähnung im redaktionellen Text wert ?
lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet 07.10.2019 Antworten Melden

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