• Sonne und Bewegung
    Bewegung und Sonnenstrahlen stärken das Immunsystem.  (Keystone)

Ein starkes Immunsystem ist jetzt wichtig

Nimmt man sich einige einfache Tipps zu Herzen, kann jeder seiner Immunabwehr gute Unterstützung bieten.

Bakterien, Viren, Pilze und andere Parasiten: Der Mensch ist im Alltag von unzähligen schädlichen Mikroorganismen umgeben. So grassiert nebst der Corona-Pandemie derzeit auch noch eine Grippewelle und die schönen Frühlingstage verleiten einen dazu, sich nicht genügend warm anzuziehen. Eine Erkältung hat sich jeder schnell eingefangen. Deshalb ist es zurzeit besonders wichtig, das eigene Immunsystem zu stärken. Denn wie das Coronavirus zeigt, können manche dieser Mikroorganismen – vor allem für Ältere und Immungeschwächte – sehr bedrohlich sein. 
Das «Vaterland» hat ein paar einfache Tipps zusammengestellt, wie man sein Immunsystem stärken und darauf achten kann, dass es gut funktioniert.

Richtige Ernährung sorgt für gute Abwehrkräfte
Für ein gut funktionierendes Immunsystem braucht der Körper eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen. Hierzu zählen unter anderem Vitamin A, B6, B12, Vitamin C, D und E sowie Zink, Eisen und Kupfer. Die meisten Inhaltsstoffe sind durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt. Dennoch gibt es ein paar Nahrungsmittel, denen nachgesagt wird, dass sie für die Immunabwehr besonders gut sind: 

• Brokkoli
• Kohl
• Karotten
• Knoblauch
• Tomaten
• Spinat
• Zitrusfrüchte
• Dunkle Beeren und Trauben
• Nüsse

Genügend trinken ist das A und O
Trinkt man zu wenig, ist man nicht nur ausgelaugt und müde, sondern eben auch anfälliger für Infekte. Auslöser hierfür können unter anderem ausgetrocknete Schleimhäute sein, die übrigens auch bei Rauchern viel schneller austrocknen. Durch die mangelnde Feuchtigkeit können Viren und Bakterien nicht genügend gut abtransportiert werden. Tee wirkt sich ebenfalls positiv auf das Immunsystem aus. Grüner Tee beispielsweise enthält eine Menge Antioxidantien, die das Immunsystem zusätzlich unterstützen.  

Ab an die Sonne und genügend bewegen
Vitamin D ist für ein intaktes Immunsystem sehr wichtig. Ein Teil des Bedarfs kann über die Nahrung aufgenommen werden. Beispielsweise durch fetthaltigen Fisch. Aber dennoch ist nichts so effektiv, wie sich ein wenig zu sonnen. Treffen Sonnenstrahlen nämlich auf die Haut, produziert der Körper selbstständig Vitamin D. In den sonnenarmen Herbst- und Wintermonaten reichen die natürlichen Sonnenstrahlen oft nicht mehr aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Trotzdem sollte man möglichst viel Zeit im Freien verbringen. Auch Lebensmittel mit viel Vitamin D zu konsumieren lohnt sich und bei einem Mangel kann allenfalls auf Präparate zurückgegriffen werden. 
Ebenso wichtig ist die Bewegung: Laufen, Fahrradfahren und Schwimmen – wobei letzteres momentan wortwörtlich ins Wasser fällt – sind die Klassiker des Ausdauersports und zählen nach wie vor zu den effektivsten Mitteln, um das Immunsystem zu stärken. Doch auch ein gemütlicher Spaziergang kann einiges zur Immunabwehr beitragen. 

Auf einen gesunden Schlaf zu achten lohnt sich
Ausgeruht in den Tag zu starten, macht einen nicht nur leistungsfähiger, sondern auch weniger anfällig für Erkältungen und andere Infekte. Sieben bis acht Stunden pro Tag reichen, um dem Körper genügend Zeit zu geben, sich zu erholen. 

Stress und starke Anstrengung vermeiden
Starker Stress kann die Immunabwehr schwächen und somit die Anfälligkeit für Infekte steigern. Bei chronischem Stress kann es zudem zu Erschöpfungszuständen kommen, die genau wie bei körperlicher Überlastung Krankheitserregern die idealen Bedingungen zum Vermehren bieten. Deshalb ist es immens wichtig, Stresssituationen so gut es geht zu vermeiden und die Pausen für gezielte Entspannung zu nutzen. 
Auch ist es so, dass bei übermässiger körperlicher Belastung – zum Beispiel beim Laufen eines Marathons – die Anzahl der Abwehrzellen im Blut stark ansteigt. Entspannt sich der Körper danach wieder, fällt die Zahl der Immunzellen jedoch unter den Ausgangswert vor der Belastung: Krankheitserreger können zu diesem Zeitpunkt nur vermindert bekämpft werden. Dadurch kommt es häufiger zu Infektionskrankheiten. Wer also nicht krank werden will, sollte es mit der Anstrengung beim Sport nicht übertreiben. Übrigens: Der Wechsel zwischen warm und kalt ist auch sehr hilfreich. Fussbäder oder Wechselduschen stärken das Immunsystem ebenso.  (jka)

25. Mär 2020 / 12:00
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