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    Je nach Land wird es schwierig bis unmöglich, Familienangehörige in den Ferien zu besuchen.  (AleksandarNakic)

Familie im Ausland zu besuchen, bleibt schwierig

Rund 4000 Liechtensteiner leben im Ausland. Sie zu besuchen, bleibt für viele Liechtensteiner Familienangehörige aufgrund der Corona-Pandemie vorerst nicht ganz einfach.

Während die Pandemie in Liechtenstein vorerst überstanden scheint, so kämpfen etliche Länder weltweit noch immer mit der Ausbreitung des Coronavirus. In den USA liegt die Zahl der Neuinfektionen derzeit bei rund 40 000 pro Tag –  mehr als an den meisten Tagen der Hochphase der Pandemie im April.

Mittlerweile werden zwar mehr Menschen getestet, das ändert aber nichts daran, dass viele US-Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Das Land verzeichnet knapp 2,6 Millionen Infektionen und 126 000 Todesfälle. Alleine in den vergangenen 24 Stunden zählt die Weltgesundheitsorganisation 94 219 neue Infizierte in Süd-und Nordamerika zusammen.

Einreise in die USA und Kanada

154 Liechtensteiner lebten zuletzt in den Vereinigten Staaten, wie Zahlen des Amtes für Statistik zeigen. Für Familienangehörige wird es aber schwierig bis unmöglich, sie in den Ferien zu besuchen. Denn seit dem 13. März gilt ein Einreiseverbot für Reisende aus einem Schengenstaat. US-Staatsbürger und nahe Verwandte von selbigen sind davon ausgenommen.

Auch Kanada schottet sich ab und hält die Grenze für alle Touristen und Reisende ohne Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Kanada noch bis is mindestens 21. Juli geschlossen. Ausgenommen sind absolut notwendige Grenzübertritte.  Es ist wenig überraschend: Aber Reisen ausserhalb der Schengenstaaten sind vorerst überhaupt nicht möglich oder mit besonderen Auflagen wie Quarantäne verbunden.

In Europa sieht die Lage besser aus – mit einigen Ausnahmen. Seit dem 8. Juni werden auch einreisende Flugpassagiere in Grossbritannien in eine 14-tägige Quarantäne gesteckt. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Busse von bis zu 1000 Pfund. Wer also einen der 79 in Grossbritannien lebenden Liechtensteiner besuchen will, muss mehr Zeit einplanen. Ein Lichtblick: Schottland hat auf eigene Faust angekündigt, den Tourismussektor ab Mitte Juli wieder hochfahren zu wollen.

In Schweden ist nach wie vor Vorsicht geboten

Wer Familie oder Freunde in Spanien wieder sehen will, wo immerhin 62 Liechtensteiner leben, der muss mit deutlich niedrigeren Hürden rechnen. Die Einreise aus Europa und auch aus der Schweiz nach Spanien ist seit Mitte Juni wieder möglich. Seit dem 1. Juli ist grundsätzlich aber ein Formular im «Spain Travel Health-Portal» zur Gesundheitskontrolle auszufüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss.

Eine verhältnismässig hohe Zahl von Covid-19-Neuerkrankungen versperrt schwedischen Reisenden den Weg. Die Grenzen sind zwar für Liechtensteiner nicht geschlossen, die WHO stuft das Land aber als «Risikogebiet» ein. (dal)

01. Jul 2020 / 23:00
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