• Raubüberfall und Brand in Ruggell
    Die Frau lebte laut Aussagen der Landespolizei mit ihrem Ehemann in der Wohnung an der Landstrasse in Ruggell.

Ein Einbruch, zwei Überfälle und zwei Mal Feuer

Die Frau, die gestern Nachmittag in Ruggell überfallen und deren Wohnung in Brand gesetzt wurde, befindet sich nach Aussage der Landespolizei noch im Spital. Da ihre Wohnung unbewohnbar ist, wurde hinsichtlich der Unterbringung mit der Gemeinde Ruggell Kontakt aufgenommen. «Diese stellt eine Notwohnung zur Verfügung», sagte Andreas Schädler, Chef Kriminalpolizei. Zudem bestätigte die Landespolizei, dass es bereits 2016 zu einem Einbruch sowie Brand bei der Wohnung kam.
Ruggell. 

Die Meldung, dass die Frau erneut in ihrer Wohnung überfallen und diese in Brand gesetzt wurde, erhielt die Landespolizei am Montag gegen 13.30 Uhr. Die ausgerückte Feuerwehr Ruggell brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Gleichzeitig leitete die Landespolizei «umgehend grössere Fahndungsmassnahmen» ein. Im Einsatz standen unter anderem das Grenzwachtkorps, der Rettungsdienst sowie das Kriseninterventionsteam. Aufgrund des Einsatzes wurde die Landstrasse zunächst gesperrt und eine Umfahrung eingerichtet. Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, hiess es seitens der Landespolizei. Nachdem der Rettungsdienst den Einsatzort mit Blaulicht verlassen hatte, wurde die Umleitung wieder aufgehoben und die Landstrasse war wieder einspurig befahrbar.

Da die 41-jährige Frau laut Aussagen der Landespolizei mit ihrem Ehemann in der Wohnung lebt, steht die Frage nahe, ob es sich um ein Beziehungsdelikt handelt: «Die Ermittlungen zum Tathergang und zur Täterschaft laufen auf Hochtouren und dauern an», erklärte dazu der Kripochef. Auch zum Deliktgut und inwieweit die beiden Überfalle in Zusammenhang stehen, wollte Andreas Schädler aus «ermittlungstaktischen Gründen» nicht beantworten.

Wahr ist, dass es bereits im Jahr 2016 zu zwei Vorfällen bei der selben Liegenschaft kam. Wie die Landespolizei bestätigt, sei es dort zu einem Einbruchsdiebstahl sowie zu einem weiteren Vorfall, bei welchem eine unbekannte Täterschaft einen Teppich anzündete, gekommen. Eingebrochen wurde laut Peter Elkuch, Chef-Stellvertreter Kriminalpolizei, in die Wohnung. «Gebrannt hat es im Treppenhaus vor der Wohnung.» (bc)

29. Okt 2019 / 11:17
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