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BSC Young Boys – FC Vaduz (14 Uhr)

Vaduz reist mit personellen Sorgen ins Berner Wankdorf

Der FC Vaduz bekommt es mit einem weiteren Favoriten zu tun. Heute um 14 Uhr treffen die Residenzler auswärts auf den BSC Young Boys.
von Fabrizio Bühler
Die Defensive rund um Liridon Berisha (l.) wird gefordert sein.
Die Defensive rund um Liridon Berisha (l.) wird gefordert sein. (Bild: Michael Zanghellini)

Für Vaduz ist die Aufgabe anspruchsvoll: Die ersten vier Gegner des Aufsteigers stehen aktuell allesamt an der erweiterten Tabellenspitze, drei dieser Partien fanden auswärts statt. Nach diesem schwierigen Start wartet nun mit YB der nächste Brocken. Die Berner sind seit sechs Ligaspielen ungeschlagen und empfangen einen FCV, der zuletzt sechs Niederlagen in Folge kassierte. Trotzdem will Marc Schneider von Resignation nichts wissen. Der Vaduzer Trainer sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg. «Natürlich ist jetzt das Problem, dass das alles auf einmal ist und wir dreimal nacheinander nicht punkten konnten, obwohl wir teilweise gleich, wenn nicht sogar besser gewesen waren», sagt Schneider. Entscheidend sei nun, der Mannschaft weiterhin Vertrauen zu vermitteln.

«Der Mut wird alles Entscheidende sein»

Gegen YB erwartet Schneider eine schwierige, aber keineswegs aussichtslose Aufgabe. «Ich bin überzeugt, dass wir nach Bern um dort Fussball zu spielen, man muss es sich einfach zutrauen», sagt er. Für den Trainer ist vor allem eines entscheidend: «Der Mut wird alles Entscheidende sein.» Eine rein defensive Herangehensweise kommt für Schneider deshalb nicht infrage und ergänzt, «dass die Mannschaft daran glauben müsse, dass sie auch im Wankdorf zu Torchancen kommen und YB fordern kann.» Mit Samuel Essende wartet allerdings eine der aktuell gefährlichsten Offensivkräfte der Liga. Der YB-Stürmer war bereits an sechs Toren direkt beteiligt. «Das wird wieder ein Job von allen sein», erklärt er. Entscheidend sei, als Mannschaft konsequent zu verteidigen – besonders in der Schlussphase. Dabei muss Vaduz weiterhin auf mehrere Spieler verzichten. Sorgic, Akhalaia, Neelakandan, Eberhard und Seiler fehlen. «Wir haben ja nicht so ein grosses Kader, wo qualitativ jetzt so ausgeglichen ist», sagt der Trainer. Die Vorzeichen sprechen damit klar für YB. Vaduz bringt jedoch eine andere Zutat mit: den Mut, den Schneider von seiner Mannschaft verlangt. 

Artikel: http://www.vaterland.li/liechtenstein/sport/vaduz-reist-mit-personellen-sorgen-ins-berner-wankdorf-art-753080

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