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    Neben Peter Jehle (re.) sind auch SC-Kriens-Trainer Bruno Berner (li.) und Michel Renggli als Experte für die Super League bei den Live-Spielen von SRF tätig. Bild: SRF  (Oscar Alessio)

SRF verlängert mit Peter Jehle um ein Jahr

Nach seinem Debüt-Jahr als Experte bei SRF blickt Peter Jehle zurück und verrät seine speziellsten Momente vor der Kamera.
Fussball. 

Am Wochenende ist nicht nur für den FC Vaduz in der Challegne League die Saison wieder gestartet, sondern auch in der höchsten Schweizer Spielklas-se, der Super League, rollt der Ball wieder. Wie bereits in der vergangenen Saison fungiert der Liechtensteiner Rekordnationalspieler Peter Jehle als Experte bei den Live-Spielen, welche vom Schweizer Fernsehen  SRF übertragen werden.

«Die Anfrage von SRF war eine grosse Ehre für mich»

Fast auf den Tag genau ist es ein Jahr her, als Peter Jehle bei SRF als neuer Experte für die Super League vorgestellt wurde. Für den Geschäftsführer des Liechtensteiner Fussballverbands LFV ist es nach wie vor ein Privileg, dieses Amt ausüben zu dürfen. «Als die Anfrage von SRF kam, war es für mich eine grosse Ehre, dass ich als Liechtensteiner diese Aufgabe übernehmen durfte», so Jehle.  Beim Schweizer Fernsehen ist man mit der Arbeit von Peter Jehle zufrieden und deshalb verlängerte man erst kürzlich den Vertrag mit ihm um ein weiteres Jahr.

Zum ersten Mal als Super- League-Experte sass der Schaaner am 29. Juli 2018 beim Spiel zwischen Luzern und Thun vor der Kamera. Nun, ein Jahr später, blickt er mit vielen positiven Erinnerungen auf sein Debüt-Jahr zurück. «Es war ein spannendes und sehr lehrreiches Jahr. In Erinnerung bleibt mir natürlich die Sendung mit Rainer Maria Salzgeber, wo die Redaktion uns zu früh live geschalten hat, ohne dass wir etwas davon wussten», erinnert sich Jehle.

Den speziellsten Moment vor der Kamera erlebte er jedoch bei seiner Feuertaufe als Experte. Bereits im letzten Sommer beim WM-Spiel zwischen Portugal und Uruguay  wurde er vom SRF ins Studio eingeladen. «Das war eine spannende, emotionale und daher sehr spezielle Sendung. Einerseits wegen meiner Verbindung nach Portugal und auch, weil bei dieser Sendung Publikum im Studio war», blickt er zurück. 

Jehle sagt ein spannendes Meisterrennen voraus

Und so sass Jehle auch am Sonntagnachmittag beim Auftakt der Super League wieder im Studio in Zürich und analysierte das Spiel zwischen Meister YB und Aufsteiger Servette. Dass die Westschweizer dabei dem Meister aus Bern einen Punkt abknöpften, war für Jehle keine Überraschung. «Spannend war vor allem, was für eine Qualität Servette hat. Wenn sie daran festhalten, können sie in dieser Saison eine tragende Rolle in der Super League spielen», erklärt er. 

Eine tragende Rolle wollen auch die Young Boys wieder spielen. Nach zwei Meistertiteln in Folge ist bei den Bernern jedoch vieles neu. Daher glaubt auch Jehle, dass es YB im Meisterrennen nicht mehr so einfach haben wird. «YB hat einen grossen Umbruch hinter sich. Deshalb glaube ich, dass die Super League nicht mehr nur im Abstiegskampf, sondern auch im Rennen um den Titel sehr spannend werden wird.» Am gefährlichsten für YB wird wohl erneut der FC Basel werden. «Ich denke, es wird erneut ein Zweikampf zwischen diesen beiden Teams werden. Das Zünglein an der Waage werden die Transfers der nächsten Wochen sein. Beide Teams haben die Mittel, auf dem Transfermark noch entscheidend zuschlagen zu können und sich so einen Vorteil zu verschaffen.»

Der VAR bekommt Zuspruch von Jehle

Neu ist in dieser Saison auch, dass erstmals in der Schweiz der Video Assistant Referee (VAR) zum Einsatz kommt. Am Wochenende wurde er bereits bei mehreren Spielen einge-setzt und bekam dafür nicht nur Lob. Dennoch sieht Jehle im VAR einen klaren Vorteil für den Fussball. «Ich finden den VAR gut. Er verbessert den Wettbewerb und wir haben an diesem Wochenende gesehen, dass dank ihm schon einige Fehlentscheidungen, die grosse Auswirkungen gehabt hätten, verhindert werden konnten», so Jehle. Jedoch ist klar, dass der VAR auch in der Schweiz etwas Anlaufzeit braucht und sich erst  etablieren muss. «Hier in der Schweiz hat man sich gut auf den VAR vorbereitet und konnte dank der Erfahrungen aus der Bundesliga schon einiges dazulernen und verbessern.» (rb)

22. Jul 2019 / 21:34
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