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    Dennis Salanovic (r.) hofft, dass er am kommenden Wochenende wieder mit von der Partie sein kann.  (Keystone)

Salanovic kurz vor dem Comeback

Dennis Salanovic hat die letzten Spiele in der Super League aufgrund einer Verletzung am linken Oberschenkel verpasst.

Dank guter Leistungen in den letzten Spielen konnte der FC Thun die rote Laterne in der ­Super League vorübergehend an Neuchâtel Xamax abgeben. Da Xamax bereits am Samstagabend in Basel verlor, war für Thun schon vor dem gestrigen Spiel gegen Luzern klar, dass dies vorerst auch so bleiben würde.

Was bei den guten Spielen in der nahen Vergangenheit auffiel: Ein Liechtensteiner, Nicolas Hasler, stand sowohl bei den Siegen gegen YB und den FCZ, als auch bei der knappen Niederlage gegen St. Gallen in der Startelf, während Dennis Salanovic als verletzt gemeldet war. Grund dafür ist ein Muskelfaserriss am linken hinteren Oberschenkel. «Keine gravierende, aber eine mühsame Verletzung», sagte Salanovic. Da im Falle seiner Verletzung nicht nur ein Muskel betroffen sei, sondern sich der Muskelfaserriss über die Ansätze zweier Muskeln zieht, könne nicht kompensiert werden und man müsse einfach geduldig sein. «Eigentlich geht so eine Verletzung etwa eine Woche bis zehn Tage. Ich bin jetzt seit elf Tagen out und hoffe, dass ich nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann», sagte Salanovic am Donnerstag. Zugezogen hat er sich die Verletzung einen Tag nach dem Match gegen Xamax im Training. «Es hat hinten zugemacht und einen Zwick gegeben», sagte Salanovic. Voraussichtlich sollte er jetzt aber wieder trainieren können. Dabei wusste er am Donnerstag noch nicht, ob es für das Spiel am Mittwoch gegen YB reicht oder ob er sich bis zum Wochenende gedulden muss. «Ich habe mit den Trainern gesprochen, dass wir von Tag zu Tag schauen, da die Verletzung mühsam ist und sich auch wieder verschlech-

tern kann. Ich bin einfach froh, dass es nichts allzu Schlimmes ist», meinte Salanovic. Wenn alles nach Plan läuft, kann Salanovic in den nächsten Wochen also seinen Teil dazu beitragen, dass der FC Thun auch nächste Saison in der Super League spielen wird. Damit das Vorhaben klappt, müssen die Berner Oberländer in den nächsten Wochen ähnlich gute Leistungen abliefern wie seit dem Restart nach der Coronapause. «Wir wissen, dass wir jeden Tag weiterarbeiten müssen, und sind darum auch nicht zu euphorisch. Es zählt schlussendlich nicht, wo wir jetzt stehen, sondern wo wir Ende Monat stehen. Und da ist unser klares Ziel, dass wir mindestens Achter sein werden. Wenn wir so weiterspielen, kommt es gut», sagte Salanovic.

Vorfreude auf die Nations League
Dennis Salanovic betonte klar, dass er froh sei, dass er sich momentan komplett auf die Aufgabe in Thun konzentrieren könne, da sich der Verein tabellarisch gesehen in einer doch recht kritischen Lage befindet. Und trotz Fokus auf den FC Thun freut sich Dennis Salanovic bereits auch schon auf den September, wenn er zusammen mit der Nationalmannschaft in der Nations League ans Werk darf. «Ich freue mich extrem darauf. Es war eine lange Zeit ohne die Nationalmannschaft. Man vermisst die ganzen Kollegen, das Reisen, die Spiele und das andere Umfeld. Es ist immer eine schöne Abwechslung, mit der Nati unterwegs zu sein», sagte er. Gleichzeitig freue er sich auf die Gruppe, in der die Nationalmannschaft ihm zufolge eine neue Rolle einnimmt. «Ich bin zuversichtlich, dass wir etwas reissen können. Man kann schon sagen, dass wir zu den Favoriten in der Gruppe gehören. Ich bin gespannt, wie wir mit dieser neuen Rolle, die wir noch nicht wirklich kennen, zurechtkommen», meinte er. Doch erst einmal konzentriere er sich auf die Aufgabe mit Thun, bevor er sich auf die Zeit mit seinen Kollegen aus der Nationalmannschaft freuen kann. (sb)

05. Jul 2020 / 19:47
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