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Highlight findet ohne Yanik Frick statt

Rapperswil-Jona empfängt heute im Cup-Viertelfinale den Super-League-Verein Sion. Yanik Frick weilt derweil bei Tests in Mannheim.
Liechtenstein Ruggell Fussball Sommer Cup U18 Young-Boys Bern - U21 Liechtenstein
Yanik Frick zieht es wohl nach Deutschland. Er will weg von Rapperswil-Jona. (Bild: Eddy Risch/Archiv)

Es war bisher eine Saison zum Vergessen für den FC Rapperswil-Jona. Nach dem Abstieg aus der Challenge League strebten die St. Galler den direkten Wiederaufstieg an. Gespielt wurde in der 1. Liga Promotion aber nur die Vorrunde und da stand das Team vom Zürichsee mit 7 Punkten Rückstand hinter Yverdon auf dem zweiten Rang. Der Start in die Rückrunde konnte wegen der Coronapandemie nicht realisiert werden und schliesslich wurde die komplette Saison abgebrochen. «Neun Monate hatten die Jungs nun keinen Ernstkampf mehr. Die Cup-Partie gegen Sion ist darum das grosse Highlight, auch weil unser Verein noch gar nie bis ins Cup-Viertelfinale vorgestossen ist», erklärt der Medienchef des FC Rapperswil-Jona, Rolf Lutz. Er hatte gestern alle Hände voll zu tun, denn das Medieninteresse an diesem Spiel ist für einen Erstliga-Verein riesig.

Frick testet beim SV Waldhof Mannheim
Im Kader des FC Rapperswil-Jona figuriert auch der 22-jährige Liechtensteiner Nationalspieler Yanik Frick. Beim CupKnüller wird der ältere Sohn von Vaduz-Trainer Mario Frick aber nicht auflaufen. «Ich bin für dieses Spiel gesperrt», erklärt Yanik Frick, der im Moment beim deutschen Drittligisten SV Waldhof Mannheim im Probetraining ist. Frick will also weg – obschon sein Vertrag mit den St. Gallern noch ein Jahr läuft. Rapperswil-Jona-Sportchef Stefan Flühmann bestätigt auf Anfrage, dass eine vorzeitige Auflösung des Vertrages möglich ist. Das könnte passieren, wenn Frick in Mannheim einen neuen Arbeitgeber findet. Bereits vor einem Monat wurde der Stürmer mit deutschen Drittligisten in Verbindung gebracht. Nun versucht der Liechtensteiner also sein Glück bei Mannheim, wo mit David Tomic ein weiterer gleichaltriger Offensivspieler getestet wird. Frick hat also bereits im Probetraining Konkurrenz. Tomic ist vertragslos, stand zuvor in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart im Einsatz. Gestern Abend testete Waldhof Mannheim gegen Fortuna Heddesheim um die beiden Probespieler auch bei einem richtigen Einsatz spielen zu sehen. Eine mögliche vorzeitige Vertragsauflösung zwischen Rapperswil-Jona und Yanik Frick würde wohl beiden Parteien in die Karten spielen. Frick will weg und höher spielen und Rapperswil-Jona muss sparen. Wegen der Coronapandemie und den damit verbundenen Spielausfällen muss der Verein sein Budget um mindestens 30 Prozent kürzen. Dies wurde den Spielern in Einzelgesprächen mitgeteilt. Gemäss Sportchef Flühmann waren die Reaktionen darauf mehrheitlich positiv. Die Spieler zeigten Verständnis. Bereits fix sind bei den St. Gallern die Abgänge von Chris Leite, der zu Brühl wechselt, Roman Güntensperger, der bei Linth 04 unterkommt, und Stéphane Nater, der künftig bei Balzers als Spieler agiert und schliesslich in den Trainerstab aufgenommen werden soll, wie Flühmann in einem früheren Interview bereits preisgab.

In Rapperswil geht der Blick derzeit aber nur bedingt in die neue Saison, die am 15. August starten wird. Zuerst gilt jetzt der Fokus voll dem Cup-Knüller gegen den FC Sion. (kop)

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