• Liechtenstein Sport Fussball Testspiel FC Vaduz - FC Luzern
    Yannick Schmid (m.) möchte heute endlich gegen seinen Heimatklub SC Kriens gewinnen.  (Eddy Risch)

Breiter Kader spricht für FC Vaduz

Dass immer «fünf Granaten» auf der Bank sitzen, gibt Abwehrspieler Yannick Schmid ein gutes Gefühl.

Beim 1:1-Spitzenspiel in Lausanne wechselte Trainer Mario Frick seine Startelf – im Vergleich zum 4:1-Sieg gegen Winterthur – auf vier Positionen. Eine solche Rotation möchte er auch für die ausstehenden Partien beibehalten. Einerseits, weil dies aufgrund des straffen Programms (noch elf Spiele in fünf Wochen) notwendig ist. Andererseits habe der Vaduz-Trainer heute gegen den SC Kriens, abgesehen von den verletzten Gasser und Gajic sowie dem gesperrten Lüchinger, die Qual der Wahl. Momentan müsse Frick zwei, drei Spiele im Voraus bedenken, wen er gegen welche Mannschaft benötigt. Wenn er einem seiner Feldspieler zutraut, alle ausstehenden Partien zu bestreiten, dann Yannick Schmid –

sowohl von der Position als auch von der Professionalität her. An der gestrigen Medienkonferenz betonte der Abwehrspieler, dass er sich fit fühlt. Sein Ziel sei, jede Partie von Anfang an zu bestreiten. «Auch für uns Spieler auf dem Feld ist es ein gutes Gefühl, dass wir immer fünf Granaten auf der Bank haben, die das Spiel noch umkehren können», so der Luzerner, welcher als Junior für den SC Kriens auflief. Als Beispiel nannte er Nicolae Milinceanu, der wenige Minuten nach seiner Einwechslung für den 1:1-Ausgleich (65.) gegen den Tabellenführer sorgte. Es sei Gold wert, dass man gewissen Spielern ohne feststellbaren Qualitätsverlust eine Pause geben kann.

GC schlägt Tabellenführer und übernimmt vorläufig den 2. Rang
Kriens hingegen wird gemäss seinem Sportchef wohl mit 13 Feldspielern anreisen, weil sieben Personen im Kader verletzt sind. Frick interessiert das wenig: «Heute stehen sicher elf Fussballer auf dem Platz, die uns das Leben schwermachen. Deshalb braucht es eine Topleistung für die drei Punkte.» Recht geben ihm die beiden Niederlagen gegen sie in dieser Saison (1:0 und 1:2). «Das motiviert uns umso mehr, jetzt endlich einmal einen Sieg gegen Kriens zu holen», meinte Schmid. Das ist auch wichtig, damit der SC in der Tabelle nicht an Vaduz vorbeizieht. Am ersten Spieltag befand man sich noch mitten in der Europa-Kampagne, erinnert sich Frick. Kurz vor dem Pausenpfiff kassierte der FCV den einzigen Treffer des Spiels. In der zweiten Halbzeit bemühte sich der FCV um eine Wende, doch der Ball wollte einfach nicht im Krienser Kasten landen. «Weil sie extrem solidarisch verteidigen, super stehen und wenig Chancen des Gegners zulassen», erklärt Frick. Im Dezember habe man trotz der davor guten Serie (vier Siege, zwei Remis) eine schlechte Leistung gezeigt. «Einen Tag vor der Winterpause fehlte die Spannung. Aber heute sind wir richtig heiss auf den Sieg.»

Das zweite Spitzenspiel dieser Woche, das gestern Abend zwischen Tabellenführer Lausanne-Sport und den Grasshoppers stattfand, beobachte der Vaduz-Trainer zwar gespannt, aber grundsätzlich gelassen: «Klar hoffen wir, dass GC irgendwann strauchelt. Aber wir können das nicht beeinflussen.» Die Begegnung im Zürcher Letzigrund ging übrigens 3:1 aus. Da der ärgste Konkurrent im Kampf um die Barrage vorgelegt hat, steht Vaduz heute gegen Kriens unter Zugzwang. (gk)

Public Viewing in Vaduz: Das Heimspiel wird heute ab 20.30 Uhr in der «Zwei»-Bar live übertragen.

26. Jun 2020 / 22:35
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