• LieGames 2011 in Liechtenstein
    Liechtenstein führte die Kleinstaatenspiele zuletzt 2011 durch.  (Daniel Schwendener)

Andorra muss passen – wer springt jetzt ein?

Die Kleinstaatenspiele 2021 finden definitiv nicht in Andorra statt. Das Nationale Olympische Komitee von Andorra bestätigte erste Meldungen dazu gestern in einer Mitteilung. Der Pyrenäenstaat sieht sich wegen der Corona-Pandemie wirtschaftlich, sozial und sportlich nicht in der Lage, nächstes Jahr ein solches Gross­event zu stemmen.

Gemäss dem andorranischen Olympischen Komitee bringt die Corona-Pandemie den Kleinstaat Andorra in eine schwierige Situation, sowohl wirtschaftlich als auch sozial und sportlich. Das Land sieht sich aktuell weder in der Lage, diverse Investitionen zu tä­tigen, welche für die Spiele im nächsten Jahr erforderlich wären, noch die Organisation der Veranstaltung weiter aufrechtzuerhalten. Somit ist es dem NOC Andorra nicht möglich, die Kleinstaatenspiele 2021 in Andorra durchzuführen. Da die nächsten Spiele der kleinen Staaten Europas bereits 2023 an Malta und 2027 an Monaco vergeben wurden, will sich Andorra nun für die Austragung der Kleinstaatenspiele 2025 bewerben. In der kommenden Woche soll ein ausserordentliches Meeting zwischen allen neun Kleinstaaten stattfinden, um über mögliche alternative Lösungen für 2021 zu diskutieren. «Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass auch im kommenden Jahr Kleinstaaten-
spiele stattfinden werden. Wir setzen uns für eine gemeinsa-me und solidarische Lösung unter uns Kleinstaaten im Sinne der Athleten ein», so LOC-Generalsekretär Beat Wachter.
Konkret heisst dies: Am einfachsten wäre es, wenn ein anderes Land im kommenden Jahr für Andorra einspringen kann. Montenegro und San Marino haben die letzten zwei Spiele organisiert. 2023 ist Malta dran und 2027 Monaco. Somit bleiben Island, Luxemburg, Liechtenstein und Zypern, die einspringen könnten. Die vier letztgenannten Staaten haben die Spiele bereits zwei Mal organisiert – Liechtenstein 1999 und 2011 mit den Lie-Games. Aktuell läuft die dritte Runde der Durchführungen. Einzig San Marino hat die Spiele bis jetzt bereits drei Mal durchgeführt, zuletzt 2017. (kop/pd)

23. Apr 2020 / 18:22
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