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Alpin Marathon vor Jubiläumsausgabe

Am Samstag geht der LGT Alpin Marathon zum 20. Mal über die Bühne. Die Wetterprognosen passen und somit ist nach einigen letzten Vorbereitungen alles für Bestleistungen parat. Gestartet wird am Samstagmorgen um 9 Uhr in Bendern.
PK  LGT Marathon, Vaduz
Luisa Risch (Pink Ribbon), Florian Kaiser (LGT und Marathon-Teilnehmer), Lea Tauern (Marathonläuferin) und OK-Chef Christoph Willinger (v. l.). (Bild: Tatjana Schnalzger)

Seit 20 Jahren gehört der LGT Alpin Marathon fix in den Liechtensteiner Sportkalender. Der Traditionsanlass feiert dieses Jahr Geburtstag. Und auch nach 20 Jahren hat der einzige Marathon in Liechtenstein den Reiz für die Teilnehmer nicht verloren.

An der gestrigen Pressekonferenz war mit Lea Tauern die beste Liechtensteiner Läuferin der letzten Jahre anwesend. Tauern hat die Marathondistanz letztes Jahr als sechstschnellste Frau absolviert. In ihrer Kategorie schaffte sie es sogar aufs Podest und wurde Dritte. Tauern, die in Balzers wohnt, nimmt seit 2009 am LGT Alpin Marathon teil. Dabei sind einige denkwürdige Einsätze zusammengekommen. Einmal musste Tauern seither abbrechen. Grund was damals das schlechte Wetter. Zweimal lief sie «nur» die Staffel, einmal direkt nach der Geburt eines Kindes und einmal während der Schwangerschaft: im sechsten Monat. Ihr Laufpartner, der Ehemann. «Weil wir beide laufen, lässt sich das mit der Familie auch unter einen Hut bringen. Da ist aber schon Organisationstalent gefragt», sagte Tauern. Auch die Kids wachsen mit dem Sport auf. Tauern sagte: «Mein eineinhalbjähriger Sohn redet noch nicht sehr viel. Aber ‹hopp, hopp› sagen kann er bereits.» Lea Tauern hat sich für den diesjährigen 20. LGT Alpin Marathon einiges vorgenommen. Sie will ihre Vorjahreszeit von 4 Stunden und 10 Minuten unterbieten. «Über die Marathondistanz kann man nie sagen, ob man im Ziel ankommt. Es kann so viel passieren. Aber meine Zeit zu unterbieten wäre schon das Ziel. Ich fühle mich gut, bin ‹zwäg› und bereit für den Marathon», sagte sie. Tauern sieht sogar die 4-Stunden-Marke in Reichweite. Um das zu schaffen, müsste ihr zufolge aber alles zusammenpassen.

Tauern nimmt nun bereits zum zehten Mal am LGT Alpin Marathon teil. Für sie einer der Höhepunkte. «Es ist mein Homerun und meine Lieblingsdisziplin. Ein längerer Lauf in den Bergen, mit vielen Leuten an der Strecke, die einen anfeuern.» Tauern hofft auf gutes Wetter am Samstag. «Einfach kein Föhn und nicht zu heiss», sagte sie. Warum kein Föhn? «Die zehn Kilometer von Bendern nach Vaduz sind schon monoton genug. Da braucht es nicht noch Gegenwind.»

Laufseminar hat positiv überrascht

Tauern hat sich seit März intensiv auf den Marathon am Samstag vorbereitet. Nebenbei war sie Trainerin beim Laufseminar (siehe Box), wo sich die Läufer einmal wöchentlich zusammen auf den Anlass vorbereiteten. 120 Teilnehmer verzeichneten die Organisatoren. «Mit so einem Andrang haben wir nicht gerechnet. Wir werden schauen, ob das Seminar in den nächsten Jahren wieder angeboten wird», sagte OK-Chef Christoph Willinger. 

Wie üblich steckt das OK in den letzten Vorbereitungen. «Im Malbuner Tobel müssen ein Schaufeltrupp und ein Bagger den Weg noch präparieren», sagte er. An dieser Stelle liegt noch zu viel Schnee und es soll für die Läufer nicht gefährlich werden. Der Rest der Strecke ist in gutem Zustand. Stand gestern haben sich 808 Läufer für den LGT Alpin Marathon angemeldet. «Das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahr», freute sich Willinger. Die Online-Anmeldung ging gestern Abend zu Ende. Anmeldungen sind aber auch vor Ort noch möglich. Einer, der sich noch nicht angemeldet hat, ist Arnold Aemisegger. Dafür haben zahlreiche andere Topläufer bereits zugesagt. Darunter zum Beispiel der Sieger vom Vorjahr, Patrick Wieser, und der Sieger von 2017, Shaban Mustafa.

Schon zum vierten Mal ist der Pink-Ribbon-Charity-Lauf in den Anlass integriert. Auf einer zehn und zwei Kilometer langen Strecke kann für den guten Zweck gelaufen werden. Pünktlich zum Jubiläum neu im Programm: Ein Nachwuchslauf. «Das war 2012 schon einmal Thema. Irgendwie ging es dann aber vergessen», sagte Willinger. Die Nachwuchsläufe finden in Malbun statt, wo man sich vor Ort dafür anmelden kann. Bisher haben sich laut Willinger noch nicht viele dafür angemeldet. «Aber die meisten Familien schauen spontan, je nach Wetter.» (sb)

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