• FC Vaduz
    So wird es noch länger nicht aussehen in den Fussballstadien, aber auch wenige Fans können einem Team wichtigen Support geben. Am Freitag hofft man auf 500 bis 600 Fans.  (Eddy Risch)

1000 Zuschauer wird es im Spitzenkampf nicht geben

Ab morgen sind auch in Liechtenstein wieder Grossanlässe mit bis zu 1000 Personen möglich, wenn Sicherheits- und Hygienemassnahmen eingehalten werden.

Das Timing der Regierung hätte dabei nicht besser sein können, denn morgen steigt um 18.15 Uhr das wohl spannendste Spiel der Challenge League nach dem Re-Start. Vaduz empfängt den Zweitplatzierten GC. FCV-Präsident Patrick Burgmeier rechnet aber nicht mit 1000 Fans im Stadion. «Das ist kaum möglich. Ins Stadion dürfen keine Gästefans und auf den Verkauf von Einzeltickets haben wir bewusst verzichtet. Zum Zug kommen nur Gönner, Sponsoren, FC-Vaduz-Mitglieder und alle, die ein Saisonabo haben», so Burgmeier. Diese ganze priviligierte Gruppe umfasst rund 950 Personen. 

Weil in der Schweiz die 1000-Personen-Grenze bereits früher eingeführt wurde, haben andere Vereine bereits Erfahrungen sammeln können. Beim Dienstagsspiel zwischen Schaff-hausen und Vaduz waren 404 Personen im Lipo-Park. Auch beim FC Wil hat man bereits Erfahrungen gemacht und dort sogar zusätzliche Tickets in den Verkauf genommen.  450 Personen hätten zum Winterthur-Spiel kommen können, am Schluss waren es aber nur rund 300, was für die Verantwortlichen des FC Wil enttäuschend war. «Vielleicht sind die Fans noch zurückhaltend und haben noch Hemmungen wegen Corona. Wir werden es sehen. Wir würden uns freuen, wenn am Freitag 500 bis 600 Fans im Stadion sind», so Burgmeier. 

Finanziell geringe Wirkung, sportlich aber schon

Am 1. September 2019 und somit vor der Coronapandemie wollten 3072 Zuschauer das Heimspiel zwischen Vaduz und GC (2:2) sehen. Damals hat der FC Vaduz über das Ticketing vor allem auch dank der vielen Auswärtsfans Geld verdienen können. Das wird am Freitag nicht der Fall sein. Gästefans aus Zürich erhalten keinen Einlass und da nur Saisonkarteninhaber ins Stadion dürfen, werden überhaupt keine Ticketerlöse zustande kommen. Mit dem Catering wird versucht, die Kosten zu decken. «Wirtschaftlich wird es für uns nicht lukrativ sein, aber das ist sekundär. Ich bin sehr froh, dass unsere Sponsoren, Gönner und Saisonkartenbesitzer dank der Öffnung auf 1000 Personen nun nur zwei Spiele verpassen werden. Noch vor wenigen Wochen, als mit reinen Geisterspielen geplant wurde, sah dies noch viel düsterer aus». Burgmeier sieht noch einen anderen grossen Vorteil: «Gegen Kriens waren vielleicht 100 Fans im Stadion, nur Heimfans, und sie haben super Stimmung gemacht. Gerade auch die Fangruppierung Nord hat uns stark unterstützt. Die Mannschaft nimmt diesen Support auf und das kann gerade auch in einem Spiel gegen GC im Spitzenkampf entscheidend sein. Wir brauchen die Unterstützung der Fans und hoffen, dass am Freitag viele den Weg ins Stadion finden». (kop)

01. Jul 2020 / 22:37
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