Runder Tisch Gesundheitswesen: Kostendämpfung und Versorgungssicherheit im Fokus
Das Ministerium für Gesellschaft und Justiz hat am Donnerstag, 22. Oktober 2026, den Dialog mit zwölf Organisationen des liechtensteinischen Gesundheitswesens fortgeführt. Im Mittelpunkt des zweiten Runden Tisches standen die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung und die Dämpfung des Kostenwachstums, heisst es in der Mitteilung der Regierung. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für die bestehenden Herausforderungen zu schaffen und konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten.
Weitere Reformschritte gemeinsam beraten
Der Runde Tisch fand im Fürst-Johannes-Saal im Regierungsgebäude statt und knüpfte an den ersten Austausch im Frühjahr 2026 an, an dem den Akteurinnen und Akteuren der Vernehmlassungsbericht zur Umsetzung des Zukunfts- und des Kostendämpfungspakets vorgestellt worden war. Beide Pakete bilden zusammen mit dem Vertiefungspaket «Versorgung 2030» die Schwerpunkte für die Weiterentwicklung des liechtensteinischen Gesundheitswesens.
Ziel des Runden Tisches war es, konkrete nächste Schritte für eine qualitativ hochwertige und sichere Gesundheitsversorgung zu erarbeiten. Erörtert wurden dafür unter anderem die Bildung von Arbeitsgruppen und Möglichkeiten freiwilliger Selbstverpflichtungen, heisst es in der Mitteilung. «Unser Anspruch ist eine Gesundheitsversorgung, die Qualität und Sicherheit gewährleistet und langfristig finanzierbar bleibt. Wenn alle Beteiligten ihre Erfahrung einbringen und Verantwortung übernehmen, können wir die Zukunft unseres Gesundheitswesens gemeinsam gestalten», so Gesundheitsminister Emanuel Schädler. (ikr)
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Ministerium für Gesellschaft
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