• Regierungsrätin Katrin Eggenberger unterzeichnet das Austrittsabkommen zwischen den EWR/EFTA-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen und dem Vereinigten Königreich.  (DEXEU)

Regierungsrätin unterzeichnet Austrittsabkommen

Regierungsrätin Katrin Eggenberger hat heute in London das Austrittsabkommen zwischen den EWR/EFTA-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet.
Vaduz. 

Fast vier Jahre nachdem sich das britische Stimmvolk im Juni 2016 für einen Austritt ausgesprochen hat, wird das Vereinigte Königreich am 31. Januar 2020 die EU verlassen und somit auch aus dem EWR ausscheiden. Das am Dienstag in London auf Ministerebene unterzeichnete Abkommen sorgt dafür, dass dieser Austritt geregelt abläuft. Es gibt den betroffenen Personen und Unternehmen die Sicherheit, dass sie erworbene Rechte nicht verlieren und dass bereits laufende Verfahren nach den bisher geltenden Regeln abgewickelt werden.

Der Brexit wird sich nicht negativ auf Bürger und Bürgerinnen auswirken, die sich ein Leben im jeweils anderen Staat aufgebaut haben. Liechtensteinische Staatsangehörige, die bereits in UK leben beziehungsweise britische Staatsangehörige, die in Liechtenstein leben, haben weitgehend die gleichen Rechte wie bisher. Sie können weiter in ihrem Gastland leben, arbeiten oder studieren. Auch ihre Familienangehörigen sind geschützt. Sie haben ausserdem weiterhin Zugang zu medizinischer Versorgung und Anspruch auf Sozialleistungen.

Am Rande der Unterzeichnung hatte Regierungsrätin Eggenberger Gelegenheit, sich mit ihren norwegischen und isländischen Kollegen auszutauschen. (ikr)

 

28. Jan 2020 / 21:34
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