• PK der Regierung in Vaduz
    Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch sprachen über die aktuelle Situation rund um das Coronavirus.  (Daniel Schwendener)

«Wir hoffen auf die Antikörper-Tests»

Heute traten Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch erneut vor die Medien. Die Informationen können im Ticker nachgelesen und im Video nachgeschaut werden.

Die Pressekonferenz zum Nachschauen:


Zusammenfassung:

Bislang wurden insgesamt 60 Personen, die in Liechtenstein wohnhaft sind, positiv auf das Coronavirus getestet. Die Regierung bedankt sich bei allen für den bisher geleisteten Einsatz.

Seit 23. März 2020 ist das Ausfallgarantiegesetz in Kraft. Bis heute sind bereits 105 Kreditanträge mit einem Volumen von CHF 8.7 Mio. eingegangen. Die Liechtensteinische Landesbank konnte bereits 55 Kreditanträge mit einem Betrag von CHF 5.6 Mio. genehmigen. «Damit konnten vielen Unternehmen sehr schnell mit liquiditätssichernden Krediten geholfen werden. Die Landesbank hat in kürzester Zeit die erforderlichen Prozesse aufgebaut, Mitarbeiter geschult und diese für die Kreditbearbeitung eingesetzt. Ich danke der LLB für die in kürzester Zeit geleistete Arbeit und die sehr rasche Bearbeitung der eingehenden Kreditgesuche», so Regierungschef Adrian Hasler.

In der Anwendung des Gesetzes ergeben sich verschiedene Auslegungsfragen die die Liechtensteinische Landesbank mit dem Ministerium für Präsidiales und Finanzen diskutiert und nach Lösungen sucht. So hat die Regierung beschlossen, dass der Begriff «liechtensteinische Gewerbebewilligung» gemäss Art. 3 Abs. 1 Bst. b) des Ausfallgarantiegesetzes dahingehend ausgelegt wird, dass hierunter Bewilligungen nach dem Gewerbegesetz sowie spezialgesetzliche Bewilligungen und Konzessionen verstanden werden.

Im Bereich der Kurzarbeit, bei welcher die Regierung am 17. März mittels Verordnung die Bedingungen für die Anspruchsberechtigung aufgrund von Corona-Pandemie-Fälle gelockert hat, sind mittlerweile rund 600 Anträge beim Amt für Volkswirtschaft eingegangen. Für die Unterstützung von Einzel- und Kleinstunternehmen, welche von den behördlich angeordneten Betriebsschliessungendirekt betroffen sind (Härtefälle), gibt es bereits rund 200 Anträge. Die letzte Woche aufgeschaltete Hotline für Unternehmer wird stark nachgefragt und es werden täglich hunderte Anfragen beantwortet.

Mittlerweile sind beim Amt für Volkswirtschaft rund 40 Personen ganz oder teilweise in die Abarbeitung der Anfragen involviert. «Was hier seitens der betroffenen Stellen, insbesondere aber im Amt für Volkswirtschaft, in kurzer Zeit aufgebaut wurde und geleistet wird, verdient grössten Respekt und es zeigt, dass zusammenstehen und sich für die Wirtschaft in Liechtenstein einsetzen mehr ist, als ein Lippenbekenntnis» so Wirtschaftsminister Daniel Risch. Aktuell wird seitens des Wirtschaftsministeriums und der Task Force Wirtschaft an einer Erweiterung und Optimierung des Massnahmenpakets gearbeitet. (ikr)

Inhalt wird aktualisiert

Liveticker Pressekonferenz Regierung (27.3.2020)

14:39

Die Pressekonferenz ist beendet. 

14:38

Noch ein paar persönliche Worte von Adrian Hasler: «Innerhalb von 4 Wochen hat sich unser Leben in Liechtenstein verändert. Die Massnahmen sind radikal. Ich wünsche der Bevölkerung, sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen. Auch diese Krise wird vorübergehen. Bleiben Sie zuversichtlich.»

14:33

- Warum werden nicht alle Personen im Land auf Covid-19 getestet?
- Die Testkapazitäten sind beschränkt. Ausserdem kann man nicht einfach testen und dann sicher sein, dass niemand mehr angesteckt wird. Wir setzen die Hoffnung auf die Antikörpertests, die zeigen, wenn jemand immun ist. 

14:31

- Die FMA rechnet mit einer Rezession. Wie wirkt sich das auf den Staatsaushalt aus?
- Diese Auswirkungen sind im Moment sekundär. Es ist genügend Geld veranlagt. Im Moment ist die Sicherung der Arbeitsplätze die Priorität. 

14:27

- Warum sind die Hilfskredite nicht auch bei uns zinsbefreit?
- Bei uns ist die Ausgangslage etwas anders als in der Schweiz. Und es soll keinen Anreiz geben, jetzt Geld bei der Bank zu holen, nur weil es zinsfrei ist. Aber man wird die Frage weiter diskutieren. 

14:25

Frage eines Journalisten: Wie viele Erkrankte sind wieder gesund?
Antwort: Rund ein Dutzend, aber es gibt keine ganz konkreten Zahlen.

14:24

Risch appelliert an die Vermieter, derzeit kulant zu sein. Es habe schon viele positive Beispiele gegeben. 

14:22

Die Taskforce Wirtschaft arbeitet derzeit an einer zweiten Auflage des Hilfspakets. Es wird darum gehen, die Unterstützungsmassnahmen weiter zu konkretisieren und KMU zu helfen, die nicht geschlossen werden mussten, aber deutliche Einbussen erleiden. 

14:21

Risch betont nochmals: «Es gibt keinen Platz für Trittbrettfahrer.» Wer sich eine Hilfe erschleichen wolle, werde geahndet. 

14:20

Härtefallmassnahmen: bisher sind 200 Anträge eingegangen, etwa von Coiffeuren, Kosmetikerinnen oder Event-Organisatoren.

14:20

Eine Kündigungswelle sei noch nicht zu beobachten. 

14:19

Die Wirtschafts-Hotline behandelt jeden Tag Hunderte von Anfragen. 

14:19

Kurzarbeit: Rund 600 Anfragen sind eingegangen. Die Anmeldungen sind noch nicht geprüft worden, darum kann nicht gesagt werden, aus welchen Branchen sie kommen. 

14:18

Risch nennt aktuelle Zahlen: Bei der LLB sind 105 Kreditanträge eingegangen. Abgelehnt wurden bisher 13 Gesuche.

14:15

Risch geht nochmals auf die wesentlichen Elemente des Massnahmenpakets ein: Schnelles Geld (Kredite) für die Überbrückung von Liquiditätsengpässen, Kurzarbeitsentschädigung, Entschädigung für Kleinbetriebe und Betriebskostenzuschüsse.

14:15

Zur Wirtschaft: Die Massnahmen für die Wirtschaft werden - Stand jetzt - nicht verschärft.

14:13

Auch Risch blickt nochmals zurück auf die vergangenen Wochen und betont die Wichtigkeit, die Massnahmen der Regierung einzuhalten. 

14:13

Jetzt geht das Wort an Daniel Risch. Er schliesst sich dem Dank des Regierungschefs an. 

14:11

Der Regierungschef lobt die Solidarität der Bevölkerung und insbesondere die Intiative Corona Hilfe Liechtenstein.

14:10

Wer über 65 Jahre alt ist, sollte zu Hause bleiben und nicht selbst Lebensmittel einkaufen gehen. Ein Spaziergang sei natürlich weiterhin möglich. «Machen Sie dies aber bitte alleine oder mit einer im gleichen Haushalt lebenden Person.»

14:10

Hasler erinnert darum nochmals daran, die Empfehlungen der Regierung einzuhalten.

14:09

Die Zunahme habe sich verlangsamt, aber es sei noch nicht Zeit, Entwarnung zu geben.

14:08

In Liechtenstein wurden bisher rund 900 Personen getestet. Die Verlagerung der Tests in die mobile Anlage in der Marktplatzgarage sei die sinnvolle Konsequenz. Die Anlage geht am Montag in Betrieb. Die aktuelle Zahl der Infizierten liegt in Liechtenstein bei 60.

14:08

Weltweit gibt es rund 536400 Corona-Fälle. Das Wachstum in Italien hat sich verlangsamt. Auch in der Schweiz hat sich die Kurve abgeflacht. 

14:07

Die Solidarität, die die Krise ausgelöst hat, sei beeindruckend. 

14:06

Der Regierungchef bedankt sich bei allen Beteiligten, hauptsächlich aber dem Personal aus dem Gesundheitsbereich. Auch den Mitarbeitern in den Lebensmittelgeschäften spricht er seinen Dank aus. 

14:05

«Es waren tiefgreifende Entscheidungen mit grosser Tragweite - für jeden Einzelnen für uns.» 

14:04

Der Rückblick auf die vergangenen Wochen zeige, wie rasant die Entwicklung war. 

14:04

Darum sei das Hilfspaket für die Wirtschaft geschnürt worden. 

14:03

Er spricht über die Schulschliessungen, die Schliessung der Bars und Restaurants und das Verantstaltungsverbot. «Das waren einschneidende Massnahmen, auch für unsere Wirtschaft», so Hasler. 

13:58

Regierungchef Adrian Hasler eröffnet die Pressekonferenz und gibt einen Rückblick, wann welche Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen wurden. 

13:45

Willommen beim Liveticker! Heute geben Regierungschef Adrian Hasler und Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch die aktuellsten Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und blicken auf die vergangenen Tage zurück. 

 

27. Mär 2020 / 13:14
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