Turnusmässiger Wechsel
Liechtenstein übernimmt Vorsitz in der Alpenkommission
Gemäss Mitteilung der Landespressestelle Vorarlberg standen die Evaluation des Entwicklungskonzepts Alpenrhein (EKA) der aktuelle Stand des Grossprojekts Rhesi im Fokus der Tagung der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) in Lustenau.
Das Projekt Rhesi soll entlang der Strecke des Alpenrheins von der Ill-Mündung bis zum Bodensee zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes beitragen. Mit dem kürzlich unterzeichneten Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich hat es einen entscheidenden Schritt genommen. Nun müssen noch die nationalen Parlamente zustimmen und die Genehmigungsverfahren durchgeführt werden. Läuft alles nach Plan, werden die Arbeiten an Rhesi 2027 beginnen können.
Bei der IRKA-Tagung in Lustenau wurde zudem der turnusmässige Vorsitzwechsel von St. Gallen zum Fürstentum Liechtenstein vollzogen. Die St. Galler Regierungspräsidentin Susanne Hartmann übergab das Zepter an Liechtensteins Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni.
Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) dient dem länderübergreifenden Informationsaustausch, der Diskussion, Entscheidungsfindung und Planung wasserwirtschaftlicher Massnahmen am 91 Kilometer langen Alpenrhein zwischen dem bündnerischen Reichenau und der Einmündung in den Bodensee. Die IRKA wird gebildet durch die Vertreter der Regierungen des Fürstentums Liechtenstein, des Landes Vorarlberg sowie der Kantone Graubünden und St. Gallen.
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