VU-Kandidat
Fabian Wolfinger will Vorsteher von Triesen werden
Seit 2019 ist Fabian Wolfinger Teil des Gemeinderat, früher als Vorsitzender der Sportkommission und aktuell als Vorsitzender des Gemeindeschulrats. Dabei habe er wichtige Erfahrungen sammeln und Projekte mitgestalten können, schreibt die VU ineeiner Mitteilung vom Mittwoch. Nun schickt ihn die VU bei den Gemeindewahlen 2027 als Kandidat für das Vorsteheramt ins Rennen. Damit setzt die VU Triesen auf einen Kandidaten, der teil des innerparteilichen Konflikts in der Oberländer Gemeinde ist. Wolfinger ist einer der vier Gemeinderäte, die im Frühjahr 2025 aus Protest gegen die amtierende Vorsteherin Daniela Erne-Beck ihre Fraktion aufgelöst haben.
Der 37-Jährige lebt seit über zehn Jahren in Triesen und arbeitet als Product Manager bei der Hilcona AG in Schaan. «Triesen und das Miteinander im Dorf liegen mir sehr am Herzen. Ich möchte mich weiterhin mit voller Motivation für unsere Gemeinde einsetzen und gemeinsam mit der Bevölkerung die Zukunft von Triesen aktiv gestalten», wird Wolfinger in der Medienmitteilung der VU zitiert. Besonders wichtig seien ihm das lebendige Vereinsleben, eine starke Dorfgemeinschaft sowie die Förderung von Sport, Kultur und sozialem Engagement. Gleichzeitig wolle er sich für die nachhaltige Stärkung und Weiterentwicklung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Triesen engagieren.
Die bisherige Vorsteherin Daniela Erne-Beck (VU) hat im April bekannt gegeben, dass sie nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren werde. Die Konkurrenz des neuen Kandidaten der VU ist zumindest zum Teil schon bekannt: Für die FBP kandidiert Clarissa Frommelt. Auch die DpL hoffe darauf, einen Kandidaten zu finden, wie Thomas Rehak im Januar meinte. Chancen werden DpL-Gemeinderat Pascal Odinga zugeschrieben. Dieser schliesst eine Kandidatur nicht aus. «Das Vorsteheramt ist spannend», so Odinga gegenüber dem «Vaterland» im April, «aber vor den Sommerferien werde ich nichts entscheiden.» (red)
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