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Maske beim Friseur bleibt weiterhin Pflicht

Trotz der Lockerungen ab heute werden die Schutzkonzepte nicht verschwinden.
hairdresser with mask enjoying to work again in her hair salon after lockdown is over
Da bei gewissen personenbezogenen Dienstleistungen – wie etwa in einem Coiffeursalon – der Abstand nicht eingehalten werden kann, sind dort weiterhin Masken zu tragen

Auch wenn die Regierung am Mittwoch für heute die «weitgehende Rückkehr zur Normalität» verkündet hat, sieht die Realität noch immer anders aus. Man darf sich ab heute zwar offiziell ein wenig näher kommen und statt 2 Metern gilt jetzt ein Abstandsgebot von 1,5 Metern. Doch ansonsten wird sich nicht allzu viel verändern. Eine wesentliche Erleichterung gibt es nur in der Gastronomie. So darf ab heute auch wieder stehend konsumiert werden. Die Schutzkonzepte werden aber weiterhin ein fixer Bestandteil in allen Betrieben bleiben, welche öffentlich zugänglich sind. Einzig die Vorgaben sollen vereinfacht und vereinheitlicht werden. «Die Regierung setzt dabei verstärkt auf Eigenverantwortung von Betreibern von Einrichtungen und Organisatoren von Veranstaltungen», so Manuel Frick, Generalsekretär im Ministerium für Gesellschaft. Neue Musterkonzepte würden aber keine erarbeitet.

Anstehende Ferienzeit beunruhigt die Verantwortlichen

Wie bisher muss jedes Konzept Massnahmen zu Hygiene und Abstand vorsehen. Wie genau jedoch die Vereinfachung der Schutzkonzepte aussehen soll, ist noch nicht bekannt. «Das Amt für Gesundheit erarbeitet derzeit Erläuterungen zur neuen Verordnung», erklärt Frick. Diese sollen ab heute auf der Internetseite des Amtes verfügbar sein. Offiziell ist aber weiterhin eine Unterschreitung des Abstands von 1,5 Metern nur zulässig, wenn Schutzmassnahmen wie Gesichtsmasken eingesetzt werden oder «zweckmässige» Abschrankungen vorhanden sind. «Da bei gewissen personenbezogenen Dienstleistungen – wie etwa in einem Coiffeursalon – der Abstand nicht eingehalten werden kann, sind dort weiterhin Masken zu tragen», so Generalsekretär Manuel Frick.

Die Zurückhaltung der Regierung kann nicht an den Infektionszahlen in Liechtenstein liegen. Schliesslich wurde der letzte positive Covid-19-Fall am 24. April registriert. Wie in der Schweiz beunruhigt die anstehende Ferienzeit die Verantwortlichen – und auch die Nachlässigkeit der Bevölkerung. Der neue Leiter der Sektion übertragbare Krankheiten beim schweizerischen BAG, Stefan Kuster, wünschte sich gestern von Auslandsreisenden gar: «Eine freiwillige Selbstquarantäne während 10 Tagen nach der Rückkehr wäre optimal.» (sap)

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