• Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
    Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch  (Tatjana Schnalzger)

Liechtensteiner Musiker an Schaufensternacht

Mit einem vielfältigen Musikmix zeigte sich die einheimische Szene am Freitagabend an der Poolbar in Feldkirch von ihrer besten Seite.

Bereits zum dritten Mal organisierte Stefan Frommelt die Schaufensternacht, das Nachfolgeformat der Liechtensteiniade. Auch dieses Jahr schaffte es der Musiker zusammen mit Festivalleiter Herwig Bauer, ein abwechslungs­rei­ches Programm auf die Beine zu stellen, das wie bei einem Schaufenster einen Blick auf die andere Seite ermöglicht. Von Liechtenstein nach Vorarlberg und zurück.

Fotostrecke: Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
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Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
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Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch
Schaufensternacht in der Poolbar Feldkirch

Abwechslungsreiches Musikprogramm

Passend zur brütenden Sommerhitze stimmte Nicolaj Geor­giev mit sommerlichen Reggae-Tunes in den Abend ein. Er spielte einige seiner Klassiker wie «Chant up love», «Liebesfluss» oder «Freedom and Peace», aber auch neuere Songs wie «Women» oder «Only with spirit». Dabei singt er zwar teils deutsch, doch mit einer starken Reggae-Akzentuierung, dass es immer jamaikanisch klingt. Zu Beginn um 18 Uhr waren die in vorreservierte Felder eingeteilten Zuschauerränge noch recht leer, doch nach und nach füllte sich die grosse Open-Air-Fläche.

Nach kurzer Umbaupause ging es mit der Vorarl­bergisch-Liechtensteinischen Funk- und Bluesband Melting Minds weiter, die bei der dies­jäh­rigen Schaufensternacht ihren ersten Auftritt hatte. Bestehend aus sieben talentierten Nachwuchskünstlern, darunter Gitarrist Roger Szedalik und Schlagzeuger Marvin Studer, überzeugte die Band bereits vom ersten Ton an mit einem pointierten Zusammenspiel. Ihre jazzigen Stücke schienen wie geschaffen für die gemütliche Sommerabendstimmung. Dabei setzten sich die Musiker gekonnt durch virtuose Solos in Szene, beispielsweise Chek Dogan am Saxophon bei «Let the Journey begin». Durch das Set führte die charmante Sängerin Philomena Juen, die mit ihrer klaren Stimme begeisterte. Den Abschluss der Konzertreihe machte die Liechtensteinisch-Schweizerische Countryband Suzie Candell and the Screwdrivers, bevor Moritz Schädler alias DJ Momo Love den Abend mit tanzbaren Klängen beendete. Mit Country brachte Suzie Candell noch­mals eine andere Musikrichtung ins Programm, doch ihre sehnsuchtsvollen Rhythmen passten ebenso gut wie die zwei vorangegangenen Sounds zur lauen Sommernacht. Nur allzu gut konnte man sich zur kräftig-­gefühlvollen Stimme und dem souveränen Sound der Band – inklusive Pedal Steel Guitar – in die Prärien des mittleren Westens hineinversetzen. Da Suzie Candells CD-Release ausgerechnet in die Coronazeit fiel, freute sie sich umso mehr, ihre neuen Songs endlich mal live spielen zu können. Damit spiegelte sie eine freudige Stimmung wieder, die sich durch den ganzen Abend zog. So kann sich Liechtenstein sehen lassen.

Künstlerisch und musikalisch präsentiert

Nicht nur musikalisch hatte die dritte Schaufensternacht etwas zu bieten, sondern auch künstlerisch. So stellte Nicolaj Geor­giev, der auch Künstler ist, neben der Bühne, in Setzkasten arrangiert, einige seiner Werke aus und lud das Publikum zum Mitmachen ein. Besonders am Abend kam seine mit Lichtern inszenierte Mischung aus Naturkunst und Landart besonders zur Geltung. (mk)

31. Jul 2020 / 23:22
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