• Liechtenstein Regierung Aurelia Frick Besuch Aussenminister Malta Carmelo Abela
    Tom Büchel, Leiter vom Amt für Kultur, Kulturministerin Aurelia Frick und Carmelo Abela, der Aussenminister von Malta (v.l.), läuten in der Schankstube auf Burg Gutenberg das Kulturerbejahr ein.  (Eddy Risch)

Kulturgut entstauben und schillern lassen

Das Kulturerbejahr 2018 wurde gestern auf Burg Gutenberg in Balzers eröffnet. Das Jahr soll sichtbar machen, wie wertvoll Kulturerbe ist, weshalb es geschützt werden soll und wie stark und einflussreich die Identität Liechtensteins damit zusammenhängt.

Kulturerbe – klingt ein klein wenig verstaubt, konservierend. Auf den zweiten Blick wird aber schnell klar: Es verbindet Menschen und erinnert an Wurzeln. Kirchen, Sammlungen und Museen – Liechtenstein ist reich an kulturellem Erbe. Was seine Bedeutung anbelangt, ist die Burg Gutenberg in Balzers ohne Zweifel ganz oben auf der Liste des gewichtigen Erbes. So liegt es auch gar nicht fern, das Kulturerbejahr in den alten, geschichtsträchtigen Mauern einzuläuten. Einziges Argument, das dagegen spricht: Die beissende  Januar-Kälte. Mit warmer Kleidung und dicken Wolldecken haben Kulturministerin Aurelia Frick und weitere geladene Kulturvertreter den kalten Temperaturen gestern Abend aber getrotzt: In der Schankstube – dort wo einst Egon Rheinberger ein Restaurant führte – trafen sie sich, um gemeinsam das Kulturerbejahr 2018 einzuläuten. 

Zum Mitgestalten aufgerufen
«Wir möchten die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des Kulturerbes schärfen», sagte Aurelia Frick während des Gesprächs mit den geladenen Gästen. Und: «Wir wollen Denkanstösse geben.» So könnte auch der Titel nicht besser passen: «#denkX18». So nennt sich die Plattform, die während dieses Kulturerbe-Jahres für alle offen ist. «Gerade weil das kulturelle Erbe so vielseitig ist, möchte das Amt für Kultur eine möglichst bunte Plattform bieten, die täglich bunter wird», sagte der Amtsleiter Tom Büchel. Neben Veranstaltungen können auf der Plattform beispielsweise Fotos oder Texte platziert und immer wieder neue entdeckt werden. (bfs)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» vom Dienstag, 16. Januar 2018.

15. Jan 2018 / 20:08
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