• Im Film «Platzspitzbaby» kämpft eine Tochter um ihre drogensüchtige Mutter.  (pd)

Heute am Filmfest: «Platzspitzbaby»

Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen Mia und ihre Mutter Sandrine in ein Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies, denn Sandrine ist schwer drogenabhängig.

Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene im berüchtigten Platzspitz ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies - ihre Mutter kämpft mit einer Drogensucht, die die Beziehung zu ihrer Tochter zu zerstören droht. Der Spielfilm ist von der Kindheit Michelle Halbheers inspiriert, die 2013 eine Autobiografie mit dem Titel veröffentlichte. Monnard las das Buch gleich als es herauskam. Er dachte sofort, dass dies Material für einen Film sein könnte. Der Regisseur war in den 1990er-Jahren ein Teenager und wurde von den offenen Drogenszenen in Zürich und Bern geprägt, obwohl er in Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg aufwuchs. «Ich hatte einen Freund, der regelmässig zum Platzspitz ging. Eines Tages kam er nicht mehr zurück», erzählt er. Authentisch, aufwühlend und ehrlich arbeitet «Platzspitzbaby» ein verdrängtes Stück Schweizer Geschichte auf. (pd)

Platzspitzbaby: Fr. 31. Juli, 21.30 Uhr.

von Pierre Monnard, mit Luna Mwezi, Sarah Space, Dialekt, CH 2019, 100 Min, ab 12 Jahren

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31. Jul 2020 / 10:09
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