• Simon and Garfunkel Revival, Vaduz
    Anders als bei anderen Coverbands sprang der Funke bei diesem Revival definitiv über.  (Tatjana Schnalzger)

Eine heile akustische Welt

Am Mittwochabend gastierte die Simon und Garfunkel Revival Band im Vaduzersaal. Die deutsche Band liess dabei die ganz grossen Welthits und das freie Lebensgefühl der 60er Jahre neu aufleben. Das lockte neben vielen Nostalgikern, die sich gerne an ihre jungen Jahre erinnern wollten, auch eine neue Generation an Musikbegeisterten an, die sich verzaubern liess.
Vaduz. 
Pünktlich wie ein Uhrwerk betraten um acht Uhr die Frontmänner Michael Frank und Guido Reuter auf die Bühne in Vaduz. Der für ein Abend unter der Woche überraschend gut gefüllte Vaduzersaal begann zu träumen, denn die beiden Herren schafften es mit ihren perfekt abgestimmten Stimmfarben ziemlich nah an die Orginale Paul Simon und Art Garfunkel, was beim Publikum vom ersten Ton an für viel Freude sorgte.
 
Träume statt Trump
Nach und nach gesellten sich ihre beiden Mitmusiker der Multiinstrumentalist Sebastian Fritzlar und Perkussionsfachmann Mirco Sturm zu ihnen auf die Bühne. "Jetzt spielen wir einen Song, der heisst so, wie der Ort, wo diese Musik herkommt.", sagte Michael Frank die nächste Nummer an. "Er heisst "America" und jedoch erst an dieser Stelle. Also kein "America first."", führte er weiter aus. Diese kleine, aber feine Sozialkritik sorgte für viel Schmunzler beim Publikum. Die Vereinigten Staaten haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, doch an diesem Abend spielte das keine Rolle, denn die Band entführte in ein pures akustisches Wunderland, wo Abschottung gegen aussen nicht vorhanden ist und Träume lernen zu fliegen. Sie erschufen im Prinzip eine Oase für die Musikbegeisterten, die eine postive Aura und eine etwas heilere Welt als die heutige bereithielt. Das Publikum dankte es ihnen in dem es sich zurücklehnte und die entspannenden Harmonien auf sich riesseln liess, nur um nach jeden Lied in einen lauten Klatschorkan auszubrechen. Dieser wurde von Lied zu Lied lauter, phasenweise drohten die Liebesbekundungen in Richtung Bühne sogar fast die erlaubten Decibelgrenzen zu sprengen. (ci)
11. Okt 2018 / 15:01
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