• Freuten sich über den grossen Besucherandrang: Museumsdirektor Klaus Albrecht Schröder, Fürst Hans-Adam II, Erbprinzessin Sophie, Erbprinz Alois sowie Johann Kräftner, Direktor der fürstlichen Sammlungen.  (Andreas Tischler)

Eine Ausstellung zu Ehren Liechtensteins

Am Freitag wurde in der Albertina in Wien zum 300-Jahre-Jubiläum Liechtensteins die neue Sonderausstellung «Rubens bis Makart» eröffnet. Die «subjektive Auswahl» von Museumsdirektor Klaus Albrecht Schröder und Johann Kräftner, Leiter der fürstlichen Sammlungen, zeigt hundert alte Meisterwerke von der Renaissance über Barock bis hin zum Wiener Biedermeier.
Vaduz/Wien. 

Darunter findet sich nicht nur die weltbekannte «Venus vor dem Spiegel» von Peter Paul Rubens, sondern auch einen Säugetierkopf von Giuseppe Arcimboldo oder «Die Steuereintreiber» von Quentin Massys der Ältere. Ebenfalls zu sehen sind einige Neuerwerbungen wie zum Beispiel die goldene Büste des Marc Aurel aus dem 16. Jahrhundert oder ein zweites Porträt der kleinen Prinzessin Franziska. Gemeinsam mit der ebenfalls eröffneten Ausstellung «Rudolf von Alt und seine Zeit» zeigt «Rubens bis Makart» den unglaublichen Reichtum der privaten fürstlichen Sammlung.

Blütenlese der einzelnen Kunstwerke
«Die fürstliche Kunstsammlung ist ein aktiver Player in der Museumsszene», sagte Sammlungsleiter Johann Kräftner bei der gestrigen Medienkonferenz stolz. Nachdem Werke aus der Sammlung 1985 im Metropolitan Museum in New York gezeigt wurden, folgten seither Ausstellungen in allen Hauptstädten Europas und sogar Asiens. Während in dem Stadt- und Gartenpalais Liechtenstein die Vielfalt der Werke in einer prunkvollen Umgebung besichtigt werden kann, zelebriert die Albertina in einer «Blütenlese» die einzelnen Kunstwerke auf neutralem Grund. «Die Ausstellung bildet einen Lehrpfad durch die Renaissance, den Barock bis hin zum Wiener Biedermeier», sagte Museumsdirektor Klaus Albrecht Schröder ebenfalls sichtlich stolz. Wie kein zweites Museum in Europa zeige die Albertina in Wien zusammen mit der Ausstellung «Monet bis Picasso» aus der Sammlung Batliner sowie weiteren Wechselausstellungen 500 Jahre Kunstgeschichte von der Renaissance bis in die Gegenwart. Noch bis Mitte Juni ist die aktuelle Ausstellung «Rubens bis Makart» in der Albertina in Wien zu sehen. (mk)

15. Feb 2019 / 15:54
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