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Die ersten Skulpturen stehen schon

Am Montag wurde mit dem Aufbau der ersten Skulpturen der Bad RagARTz in Vaduz begonnen. Am 9. Mai wird die 6. Schweizerische Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und am 10. Mai in Vaduz eröffnet. Das Motto 2015 lautet «sehen – verstehen – lieben».
Ausstellung Bad Ragartz in Vaduz
Die Vorbereitungen für die Skulpturenschau Bad RagARTz laufen auf Hochtouren: am Montag wurden die ersten Skulpturen im Vaduzer Städtle aufgestellt. (Bild: Daniel Schwendener)
Ausstellung Bad Ragartz in Vaduz
Anlieferung der Kunstwerke und Skulpturen für die Ausstellung Bad Ragartz im Städtle in Vaduz. (Bild: Daniel Schwendener)

«Es ist unser Ziel, mit der 6. Triennale den Zeitgeist zu treffen und dort künstlerisch weiterzudenken, wo andere aufhören», sagt Arzt und Kunstmäzen Rolf Hohmeister, der die Skulpturenschau gemeinsam mit seiner Ehefrau Esther Hohmeister und einer kleinen Familien- und Freundesbande organisiert. Es ist davon auszugehen, dass dieses Jahr noch mehr Wert auf die Wirkung der Skulpturen in ihrer unmittelbaren Umgebung gelegt wird. Jede Skulptur soll ein Intermezzo für Wandelnde sein, den Augenblick geniessend. Die Wirkung von Kunst im sozialen Raum und in der Natur wirkt wechselseitig, der Übertritt auf dem zehn Kilometer langen Ragazer Skulpturenweg vom Dorfkern in die Erholungszone wird spielerisch gestaltet. Komprimierter und im Effekt viel kontrastreicher werden die Kunstwerke im Vaduzer Städtle sein, für welche man in der Planung grössten Wert auf die Platzierung gelegt hat. Das Erlebnis, mit der Kunst mitten in einem Dorf in eine emotionale Konversation zu treten, hat seinen ganz besonderen Reiz.

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Europas grösster Skulpturenpark

Gegen 90 Kunstschaffende aus 13 Nationen sind während der Triennale, die bis zum 1. November 2015 dauert, auch Teil einer einzigartigen Konfronta­tion mit der Natur. Einen Eintrittspreis gibt es nicht, Berührungsängste ebenso wenig. Die besonderen Empfindungen beim Flanieren durch die mit Kunst verwandelte Landschaft sind ein Teil des Erfolgsrezeptes von Bad RagARTz. Das Erlebnis, mit Kunst mitten in einem Dorf in eine emotionale Konversation zu treten, hat seinen ganz besonderen Reiz – erst recht in der sich vom Sommer in den Herbst verändernden Natur. Farbe und Licht entfalten inmitten der Bergwelt plötzlich eine ganz andere Wirkung der Skulpturen. 400'000 Besucher liessen sich vor drei Jahren auf einem sechs Kilometer langen Rundweg davon überzeugen. Nur dank dieser Begeisterung ist es möglich, dass genug Gelder für das Budget von 1,9 Millionen Franken auf der ganzen Welt zusammengetragen werden. (pd)

Mehr in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Dienstag.

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