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«Wie eine Auszeit aus dem Alltag»

Das Haus Gutenberg führt über die Pfingstfeiertage vom 3. bis 5. Juni zum zweiten Mal die Gartenschau Gutenberg durch. Welche Neuigkeiten es gibt und auf was sie sich freuen, verraten die beiden OK-Mitglieder Annelies Bürzle und Vera Thöny im Interview.
PK Gartenschau Gutenberg in Balzers
Annelies Bürzle und Vera Thöny freuen sich auf die zweite Gartenschau. (Bild: Daniel Schwendener)

Wie kam es zu der Idee, in Liechtenstein eine Gartenschau durchzuführen?
Annelies Bürzle: Als Bildungshaus
sind wir ständig auf der Suche nach aktuellen Themen. So kam nach einem Besuch des Gartenfestivals Haldenstein die Idee auf, etwas Ähnliches auf Gutenberg zu machen. Neben dem Genuss gibt es an der Gartenschau auch viel zu lernen.

Wie lange dauerte es, bis die Idee Realität wurde? Bürzle: Wir haben Kontakt mit dem Land und der Gemeinde Balzers aufgenommen, da für uns klar war, dass wir neben unserem Bildungs- und Seminarhaus die Burg Gutenberg miteinbeziehen wollen. Nach dem Erhalt der Zusagen haben wir das Projekt in einem Dreivierteljahr umgesetzt.

Frau Thöny, auch Sie sind seit Beginn mit dabei.
Vera Thöny: Als Vorstandsmitglied des Vereins Freunde des Hauses Gutenberg wurde ich ins OK entsendet. Für uns war und ist das eine tolle Gelegenheit, das Haus unserem Vereinszweck entsprechend aktiv zu unterstützen und das Projekt mitzugestalten. Dieses Jahr übernehmen wir zusätzlich das ganze Verpflegungskonzept.

Was macht für Sie die Gartenschau Gutenberg aus?
Bürzle: Die Gartenschau ist ein Highlight im Programm vom Haus Gutenberg. Sie bietet den Besuchern ein besonderes Erlebnis und ermöglicht Geselligkeit, Genuss und Inspiration. Gärten machen glücklich. Und diese Freude war bei der ersten Gartenschau deutlich zu spüren.

Thöny: Die Gartenschau ist wie eine Auszeit aus dem Alltag. Sie dient der Entschleunigung. Nur schon durch den steilen Anstieg, den man langsam angehen muss, kommt man zur Ruhe.

Kam die Gartenschau bei den Besuchern an?
Thöny:
Wir bekamen viele gute Rückmeldungen. Besucher und Aussteller waren begeistert. Auch das Begleitprogramm mit Vorträgen, Workshops und Musik ist auf positive Resonanz gestossen.
Bürzle: Die Ausstellung lockte auf Anhieb 2500 Besucher an, sodass wir uns entschlossen haben, die Gartenschau jedes zweite Jahr, im Wechsel mit dem Gartenfestival Haldenstein, durchzuführen.

Nach dem durchschlagenden Erfolg vom letzten Mal: Sind Änderungen geplant?
Bürzle:
Das Grundkonzept haben wir beibehalten mit einem Ausstellermix aus Gärtnereien, Kunsthandwerk und Floristik sowie einem interessanten Begleitprogramm. In diesem Jahr haben wir das Angebot im Sinne der Vielfalt erweitert, unter anderem mit Büchern und Naturprodukten.

Was sind die Highlights der diesjährigen Gartenschau? Bürzle: Die Besucher dürfen sich überraschen lassen. Die Hauptakteure sind die Aussteller. Auf ihre Stände freue ich mich schon sehr. Aber auch das Rahmenprogramm hat viel zu bieten. Es wird für alle Ansprüche etwas dabeihaben.

Thöny: Ein Erfolg ist, dass wir Günther Vogt als Vortragenden gewinnen konnten, und sicher auch die Burgführungen. In diesem Jahr können erstmalig einige Innenräume der Burg besichtigt werden.

Was hat Ihnen im letzten Jahr an der gartenschau am besten gefallen?

Bürzle: Die mit Sorgfalt und Könnerschaft gestalteten Ausstellungsstände, aber auch die schöne Atmosphäre, die die ganze Ausstellung begleitet hat.

Thöny: Das Engagement, die Freude und auch die Unkompliziertheit der Gärtner, mit denen eine sehr tolle Zusammenarbeit möglich war. Es war schön zu sehen, welch guten Teamgeist die Gärtnereien pflegen und wie alles reibungslos ablief.

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