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LGU verurteilt Abschuss von Biber

Die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz äussert sich in einer Medienmitteilung zu dem Fang und der Tötung von fünf Bibern in Liechtenstein. Geschäftsführerin Monika Gstöhl verurteilt die Tötung der Biber und betont, dass dies die Ausnahme sein sollte.
Biber in Liechtenstein getötet
Fünf Biber wurden in Liechtenstein gefangen und getötet. Die LGU verurteilt dieses Vorgehen. (Bild: KRIS WIKTOR)

«Ein Bibermanagement dient zuerst dem Schutz und der Akzeptanz des europaweit streng geschützten Tieres. Schadenspotential soll frühzeitig erkannt und Schäden an Infrastrukturen oder landwirtschaftlichen Kulturen durch entsprechende Vorkehrungen soweit möglich vermieden werden. Ist dies in Ausnahmefällen nicht realisierbar, dringen beispielsweise Biber in Fischzuchten ein und drohen diese Gewässer zu verschlammen oder werden Bäche im Siedlungsraum aufgestaut mit der Konsequenz, dass Infrastrukturen gefährdet werden, können ausnahmsweise auch Tiere durch Fangen und / oder Abschuss entfernt werden», schreibt Monika Gstöhl, Geschäftsführerin der LGU und fährt fort: «Ein solches Vorgehen muss der letzte Ausweg bleiben und die Tötung von Bibern darf keinesfalls erstes und hauptsächliches Werkzeug eines nachhaltigen Bibermanagements sein. Dazu pflegt die LGU einen intensiven Austausch mit den zuständigen Ämtern der Landesverwaltung und wird sich sehr aktiv dafür Einsetzen, dass der Schutz dieser lange ausgerotteten und nun erfreulicherweise wieder zugewanderten Tierart im Vordergrund steht und die zu ihrem Management erforderlichen Massnahmen darauf ausgerichtet werden.»

Die komplette Medienmitteilung können Sie in der Print- und ePaper-Ausgabe des «Liechtensteiner Vaterlands» von Samstag, 11. April 2015 nachlesen.

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