Unterwegs im Gleichgewicht
Wo bist du mit dem Einrad unterwegs?
Markus Büchel: In den gut 20 Jahren, in denen ich dieses Hobby betreibe, habe ich viele Teile der Alpen damit erkundet. Jetzt zieht es mich am liebsten dorthin, wo ich den Ausgangspunkt mit dem E-Bike erreiche: Staubern, Guscha, Platta, Naafkopf, Alvier …
Was reizt dich daran besonders?
Das Erleben der Berge und der Natur, technische Strecken ohne abzusteigen zu schaffen und die weltweite Gemeinschaft.
Wie fühlt sich ein Hochgefühl für dich dabei an?
Das ist ganz unterschiedlich: Mal ist es eine tolle Aussicht, eine besondere Stimmung durch die Wetterlage und das Licht oder eine technische Passage, die ich endlich fahrend geschafft habe. All das löst bei mir grosse Glücksgefühle und eine Zufriedenheit aus.
Gibt es einen Moment oder eine Strecke, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ja, da gibt es einige. Die Signalkuppe auf 4553 Metern über Meer war ein ganz besonderes Erlebnis. Ebenso die Abfahrt über die Felsplatten unterhalb des Basodino-Gletschers gemeinsam mit unserem Sohn. Unvergesslich sind aber auch die einwöchigen Touren von Hütte zu Hütte. Letztes Jahr war ich im Wallis unterwegs – mit dem Matterhorn stets im Blick und jeden Tag auf einem Dreitausender. Das war sehr schön.
Spielt Risiko für dich eine Rolle oder geht es eher um etwas anderes?
Als ich jünger war, wollte ich schon möglichst «extreme» Befahrungen und Drops machen, was mir gelungen ist, wie etwa mit dem Fürstensteig oder dem Lisengrat. Heute hat das keine Bedeutung mehr, nun geht es mir um das Unterwegssein in der Natur und die Bewegung. In meinem Alter zähle ich das schon zur «Sturzprävention».
Was braucht es, um die Balance zu halten – körperlich und mental?
Für mich bedeutet das, Menschen um mich zu haben, denen ich guttue und die mir guttun. Dazu kommen eine Arbeit und Tätigkeiten zu haben, die ich als sinnstiftend erlebe und gerne mache. Und natürlich gehört auch dazu, regelmässig in die Berge zu gehen.
Schlagwörter
-
Fürstensteig
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben








Kleines Vademecum für Kommentarschreiber
Wie ein Kommentar veröffentlicht wird – und warum nicht.
Wir halten dafür: Wer sich an den gedeckten Tisch setzt, hat sich zu benehmen. Selbstverständlich darf an der gebotenen Kost gemäkelt und rumgestochert werden. Aber keinesfalls gerülpst oder gefurzt.
Der Gastgeber bestimmt, was für ihn die Anstandsregeln sind, und ab wo sie überschritten werden. Das hat überhaupt nichts mit Zensur zu tun; jedem Kommentarschreiber ist es freigestellt, seine Meinung auf seinem eigenen Blog zu veröffentlichen.
Jeder Artikel, der auf vaterland.li erscheint, ist namentlich gezeichnet. Deshalb werden wir zukünftig die Verwendung von Pseudonymen – ausser, es liegen triftige Gründe vor – nicht mehr dulden.
Kommentare, die sich nicht an diese Regeln halten, werden gelöscht. Darüber wird keine Korrespondenz geführt. Wiederholungstäter werden auf die Blacklist gesetzt; weitere Kommentare von ihnen wandern direkt in den Papierkorb.
Es ist vor allem im Internet so, dass zu grosse Freiheit und der Schutz durch Anonymität leider nicht allen guttut. Deshalb müssen Massnahmen ergriffen werden, um diejenigen zu schützen, die an einem Austausch von Argumenten oder Meinungen ernsthaft interessiert sind.
Bei der Veröffentlichung hilft ungemein, wenn sich der Kommentar auf den Inhalt des Artikels bezieht, im besten Fall sogar Argumente anführt. Unqualifizierte und allgemeine Pöbeleien werden nicht geduldet. Infights zwischen Kommentarschreibern nur sehr begrenzt.
Damit verhindern wir, dass sich seriöse Kommentatoren abwenden, weil sie nicht im Umfeld einer lautstarken Stammtischrauferei auftauchen möchten.
Wir teilen manchmal hart aus, wir stecken auch problemlos ein. Aber unser Austeilen ist immer argumentativ abgestützt. Das ist auch bei Repliken zu beachten.
Wenn Sie dieses Vademecum nicht beachten, ist das die letzte Warnung. Sollte auch Ihr nächster Kommentar nicht diesen Regeln entsprechen, kommen Sie auf die Blacklist.
Redaktion Vaterland.li
Diese Regeln haben wir mit freundlicher Genehmigung von www.zackbum.ch übernommen.