Regierung will mit Buchprojekt Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie vorantreiben
Mit einem Buchprojekt unter dem Arbeitstitel «Stimmen aus der Pandemie» möchte die Regierung einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie in Liechtenstein leisten. Das Projekt, das kürzlich gestartet wurde, soll Raum für Reflexion schaffen und dazu beitragen, Verständnis und Zusammenhalt in der Gesellschaft nachhaltig zu stärken, indem auch grundrechtliche und ethische Fragen einbezogen werden.
Im Zentrum steht das Ziel, aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie Lehren zu ziehen. Dazu kommen im Buch 40-50 Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Bereichen zu Wort, die ihre persönlichen Erlebnisse, Wahrnehmungen und Erkenntnisse offen, authentisch und respektvoll schildern. Ergänzend dazu ordnen fachliche Beiträge zentrale rechtliche und ethische Fragestellungen ein und tragen rückblickend zu einem umfassenden Gesamtbild der gesellschaftlichen Situation bei.
«Nach der bisherigen Aufbereitung fehlt noch die grundrechtliche und ethische Komponente der Aufarbeitung. Mit dem Buch sollen Gräben überwunden und Brücken gebaut werden», sagt Gesellschaftsminister Emanuel Schädler. Das Buch wird im Rahmen einer Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt und soll als Symbol für ein verbessertes gegenseitiges Verständnis unterschiedlicher Perspektiven sowie als offizieller Abschluss der Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie in Liechtenstein dienen. (ikr)
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