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«Die Zufriedenheit steht bei uns im Fokus»

Am Freitag wird das neue LAK-Haus St. Peter und Paul in Mauren offiziell eröffnet. Der zukünftige Leiter des Hauses, Daniel Morscher, erzählt im Interview, mit welchen Anforderungen sein Beruf einhergeht und worin er seine zentralen Aufgaben sieht.
Daniel Morscher, Mauren
Daniel Morscher leitet das LAK-Haus St. Peter und Paul in Mauren. (Bild: Tatjana Schnalzger)

Herr Morscher, wie lange arbeiten Sie bei der Liechtensteinischen Alters- und Krankenhilfe (LAK)?
Daniel Morscher: Insgesamt bin ich seit sieben Jahren bei der LAK. Zuerst war ich in Eschen in der Funktion als Leitung Pflege tätig und seit 2017, mit der Umstellung der Organisation und Struktur, als Leiter des Hauses in Eschen. Seit dem 1. Oktober bin ich Leiter des Hauses St. Peter und Paul in Mauren. Dass ich diese Chance wahrnehmen konnte, war eine Entscheidung in der LAK Geschäftsleitung und auch innerhalb des Fachbereichs Pflege und Betreuung. Den Verantwortlichen war wichtig, dass eine Person die Leitung des neuen Hauses übernimmt, der mit der Struktur, den Prozessen und Abläufen der LAK vertraut ist. 

Wie vielen Personen bietet das Haus in Mauren Platz? 
Bei Vollbelegung hat unser Haus in Mauren 60 Zimmer in insgesamt vier Abteilungen zur Verfügung. Zum Start werden wir mit einer Abteilung und 16 Zimmern beginnen. Je nach Nachfrage werden wir sukzessive die anderen Abteilungen in Betrieb nehmen. Das ist ein idealer Start, weil wir gemeinsam wachsen können und das Team so schrittweise das neue LAK-Haus in Betrieb nehmen kann. So entsteht nach und nach Leben im Haus und wir können uns bestmöglich auf unsere Bewohner einstellen und das Zusammenleben gemeinsam entwickeln. 

Worin sehen Sie die Hauptaufgabe als Leiter des Hauses? 
Mein Ziel ist die Zufriedenheit und das Wohlbefinden aller Bewohner. Der Einzug in ein Haus der LAK ist für einige Personen ein grosser Schritt, den wir jedoch gemeinsam, mit den Bewohnern und den Angehörigen, beschreiten. Aber natürlich befasse ich mich auch mit vielen organisatorischen Tätigkeiten und Prozessen, wie der Personalplanung und -führung, der Koordination und auch der Zusammenarbeit mit Systempartnern, sowie der Repräsentation nach aussen. 

Welche Rolle spielt das LAK-Haus im Leben der Bewohner? 
Für viele Bewohner ist die Zeit in einem Haus der LAK ein wesentlicher Abschnitt ihres Lebens. Das bedeutet, dass sie sich hier wohl fühlen können und ihre Bedürfnisse wahrgenommen und erfüllt werden. Das Haus ist in vielen Fällen natürlich kein Ersatz für das eigene Zuhause, aber wir versuchen, eine Beheimatung zu schaffen und den Bewohnern ein Umfeld zu bieten, in dem sie gerne leben. Die Bewohner kommen aus den unterschiedlichsten Gründen zu uns. Daraus ergeben sich individuelle Betreuungssituationen. Ein wichtiger Ansatz für uns ist die vorausschauende Betreuungsplanung. Beispielsweise kann in Gesprächen geklärt werden, was eine Person für Vorstellungen hat, wo die Bedürfnisse liegen und wie am besten darauf eingegangen werden kann. 

Dementsprechend unterschiedlich sind sicher auch die Betreuungsstufen? 
So ist es. Einige unserer Bewohner brauchen eine intensive Betreuung, andere nicht. Wir gehen auf jeden Bewohner individuell ein und bieten dadurch eine ideale Betreuung. Dazu arbeiten wir interdisziplinär mit unterschiedlichsten Systempartnern, wie Hausärzten oder Spezialisten, zusammen. Das ist besonders bei verschiedenen Krankheitsbildern wie Demenz notwendig, aber natürlich auch bei der palliativen Versorgung. 

Was bedeuten diese unterschiedlichen Betreuungsformen für Ihr Team?
Das ist natürlich eine Herausforderung im täglichen Arbeiten im Team. Unser Personal ist selbstverständlich in unterschiedlichsten Bereichen geschult. Aber auch bei uns kann es einmal passieren, dass eine Situation jemanden beispielsweise nahegeht. In diesen Fällen springen wir füreinander ein und unterstützen uns gegenseitig. 

Was bedeutet der Standort in Mauren für die LAK? 
Bisher hatte die LAK ja drei Standorte im Oberland und einen im Unterland. Aufgrund der Bedarfsplanung der Regierung wurde in der Folge ein zusätzlicher Standort im Unterland geplant und die Wahl fiel auf Mauren. Für die Gemeinde bietet der Standort natürlich einen Mehrwert. Das Haus ist bestens auf alle Eventualitäten ausgelegt und die jahrelange Erfahrung der LAK kam hier zum Tragen. Wir sind zentral gelegen, in das Dorf eingebunden und haben eine tolle und ruhige Lage. Ich glaube, dass wir uns hier sehr wohl fühlen werden- die Bewohner wie auch das gesamte Team. Wir freuen uns auf die Eröffnung an diesem Freitag und hoffen, dass wir zahlreiche Interessierte am Tag der offenen Tür am Samstag bei uns im neuen LAK in Mauren begrüssen dürfen.

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