Investitionen im Tiefbau
Mauren schliesst Jahresrechnung 2025 mit einem Gewinn ab
Die Jahresrechnung 2025 der Gemeinde Mauren schliesst mit Gesamteinnahmen von 29,72 Millionen Franken und Gesamtausgaben von 25,45 Millionen Franken, was einen Mehrertrag von 4,27 Millionen Franken ergibt. Aus der betrieblichen Tätigkeit resultierte ein Gewinn von 3,87 Millionen Franken, ergänzt durch ein Finanzergebnis von 20'000 Franken und damit ein Bilanzgewinn von 3,89 Millionen Franken.
Die Gemeinde weist weiterhin eine solide Finanzlage aus: Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit betrug 7,7 Millionen Franken, was eine hohe Selbstfinanzierung von 232 Prozent der Nettoinvestitionen von 3,3 Millionen Franken ermöglicht. Investiert wurde insbesondere in den Tiefbau (1,7 Millionen Franken, darunter die Sanierung des Sportparks Eschen-Mauren), in Mobilien (200'000 Franken) sowie in Beteiligungen (1,4 Millionen Franken). Das Netto-Finanzvermögen beläuft sich auf 52,9 Millionen Franken, das Eigenkapital auf 108,68 Millionen Franken. Auf der Einnahmenseite trugen Steuern und Finanzausgleich wesentlich bei; letzterer machte 22,8 Prozent des Gesamtertrags aus. Der gesenkte Gemeindesteuerzuschlag von 180 Prozent (statt 200 Prozent) führte zu Mindereinnahmen von rund 1,7 Millionen Franken.
Feuerwehr Mauren bekommt neues Fahrzeug
An der Gemeinderatssitzung vom 3. Juli 2024 wurde die langfristige Investitionsstrategie der Freiwilligen Feuerwehr Mauren für die Jahre 2024 bis 2033 vorgestellt und sowohl von der Kommission Bevölkerungsschutz als auch vom Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis genommen. Im Zentrum steht die Ersatzbeschaffung des Rüstwagens aus dem Jahr 1997, der aufgrund seines Alters und Verschleisses nicht mehr den heutigen Sicherheits- und Technikstandards entspricht. Die steigenden Wartungs- und Reparaturkosten sowie die eingeschränkte Einsatzfähigkeit machen eine Neuanschaffung notwendig. Der Rüstwagen dient als spezialisiertes Fahrzeug für technische Hilfeleistungen und wird unter anderem für Mannschaftstransport, Energieversorgung sowie den Einsatz von Rettungs- und Hilfsmaterial genutzt. Die Kosten werden auf rund 600'000 Franken geschätzt, wobei im Investitionsbudget bereits 500'000 Franken für 2026/2027 vorgesehen sind. (red)
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